Leider hat es der kleine Metro nicht geschafft.
Er war auf so gutem Weg, hatte die Umstellung von Muttermilch auf Katzenmilch vertragen und sogar zugenommen. Aber dann war die Katzenmilch leider auch schon wieder aufgebraucht und wir mussten ihn auf Babymilch umstellen.
Das hat dann zu mehr Problemen gefuehrt, die ich leider zu spaet erkannt habe.
Und so ist er am 1. April (Montag) auf dem Weg zum Tierarzt auf meinem Schoss an Darmverschluss gestorben.
Am Abend vorher hatten wir noch Abfuehrtropfen verabreicht und gehofft, dass der Verschluss sich loesst, aber es hat wohl nich sollen sein. Ich mache mir solche Vorwuerfe, dass ich nicht frueher mit ihm zum Tierarzt gefahren bin.
Jedesmal wenn ich an den kleinen Racker denke, kommen mir schon wieder die Traenen...
Wir haben ihn dann in unserem Garten begraben.
Der einzige Trost sind im Moment meine beiden anderen Katzen.
Mike scheint zu spueren, dass ich traurig bin und weicht, wenn ich zu Hause bin nicht von meiner Seite.
Er ist ein richtiger Schmuser, schnurrt die ganze Zeit und will immer gestreichelt werden.
Und mein Aufenthalt in Pakistan ist auch erst einmal voruebergehend verlaengert. Fuer wie lange wissen wir noch nicht, aber am 27. April fliege ich definitiv nicht nach Deutschland. Liebe Freunde, ihr muesst euch also noch ein bisschen gedulden. Ist mir noch zu kalt in Deutschland...
Freitag, 5. April 2013
Mittwoch, 20. März 2013
Das Abenteuer Pakistan geht zu Ende
Nach ueber 6 Jahren in Pakistan geht nun meine Zeit hier zu Ende.
Ich habe eine neue Herausforderung bei der Metro Group in Duesseldorf gefunden und werde diese schon in 6 Wochen antreten.
Wenn das auch nicht ganz meinem Zukunftsplan entspricht, eigentlich wollte ich ja noch in weiteren Laendern arbeiten, scheint es doch im Moment die einzig vernuenftige Alternative zu sein.
Alle meine deutschen Freunde koennen mich dann also ab 1. Mai 2013 wieder in Deutschland begruessen.
Bitte sorgt dafuer, dass dann die Temperaturen schon angenehm sind, damit die Umstellung nicht zu hart fuer mich wird.
Und drueckt die Daumen, dass wir auch eine Anstellung fuer Mazhar finden. Im Moment ist er noch auf der Suche, denn auf Dauer eine Fernbeziehung ueber 5.800 km zu fuehren ist wirklich nicht, was wir uns vorstellen.
Ich habe eine neue Herausforderung bei der Metro Group in Duesseldorf gefunden und werde diese schon in 6 Wochen antreten.
Wenn das auch nicht ganz meinem Zukunftsplan entspricht, eigentlich wollte ich ja noch in weiteren Laendern arbeiten, scheint es doch im Moment die einzig vernuenftige Alternative zu sein.
Alle meine deutschen Freunde koennen mich dann also ab 1. Mai 2013 wieder in Deutschland begruessen.
Bitte sorgt dafuer, dass dann die Temperaturen schon angenehm sind, damit die Umstellung nicht zu hart fuer mich wird.
Und drueckt die Daumen, dass wir auch eine Anstellung fuer Mazhar finden. Im Moment ist er noch auf der Suche, denn auf Dauer eine Fernbeziehung ueber 5.800 km zu fuehren ist wirklich nicht, was wir uns vorstellen.
Das neue Familienmitglied
Und wieder hat ein kleines 3 Wochen altes Katzenbaby seinen Weg zu uns gefunden.
Es wurde in unserem Metro Markt von Mitarbeitern gefunden und dann an mich abgetreten. Ich habe den kleinen Kater deshalb Metro genannt.
Er ist jetzt seit fast einer Woche bei uns. Tagsueber kuemmert sich mein Schwager Usman um ihn, abends und nachts dann Mazhar und ich.
Gut, dass ich vom letzten Deutschlandbesuch Katzenaufzuchtsmilch und die entsprechende Milchflasche mitgebracht habe. Aber so richtig scheint er die Milch nicht anzunehmen. Er hat Durchfall und trinkt nicht gut. Der Arzt sagt abwarten, das wird schon. Ansonsten ist er gesund und rennt schon ganz schoen rum.
Sehr zum Leidwesen von Mike, unserem Findelkind aus dem letzten Jahr.
Der ist die ersten Tage erst einmal vor Metro weggerannt, dann hat er angefangen ihn anzugreifen. Jetzt schleicht er sich an um ihn zu beschnuppern, aber manchmal auch ein wenig zu pisacken. Man kann die beiden also nicht alleine lassen.
Puh, ganz schoen aufwendig mit zwei Katzen.
Es wurde in unserem Metro Markt von Mitarbeitern gefunden und dann an mich abgetreten. Ich habe den kleinen Kater deshalb Metro genannt.
Er ist jetzt seit fast einer Woche bei uns. Tagsueber kuemmert sich mein Schwager Usman um ihn, abends und nachts dann Mazhar und ich.
Gut, dass ich vom letzten Deutschlandbesuch Katzenaufzuchtsmilch und die entsprechende Milchflasche mitgebracht habe. Aber so richtig scheint er die Milch nicht anzunehmen. Er hat Durchfall und trinkt nicht gut. Der Arzt sagt abwarten, das wird schon. Ansonsten ist er gesund und rennt schon ganz schoen rum.
Sehr zum Leidwesen von Mike, unserem Findelkind aus dem letzten Jahr.
Der ist die ersten Tage erst einmal vor Metro weggerannt, dann hat er angefangen ihn anzugreifen. Jetzt schleicht er sich an um ihn zu beschnuppern, aber manchmal auch ein wenig zu pisacken. Man kann die beiden also nicht alleine lassen.
Puh, ganz schoen aufwendig mit zwei Katzen.
Dienstag, 19. Februar 2013
Karachi und seine Tücken
Es stand mal wieder unser Drei-Monats-Besuch bei den Märkten an.
Also sollten Hasan und ich am Montagabend nach Karachi fliegen.
Doch am letzten Samstag wurden 85 Shias durch einen Bombenanschlag der Taliban in Quetta getötet. Und nun verlangen die Menschen, dass die Regierung durchgreift und endlich solche barbarischen Anschläge verhindert. Da sich die Regierung aber betont im Hintergrund hält, haben die Gegner mit Sitzstreiks und Strassenblockaden in allen größeren Städten des Landes begonnen.
Karachi liegt mehr als 1.000 km südlich von Lahore und ist seit jeher ein heißeres Pflaster. Und da solche Proteste ja mal gerne in offene Gewalt ausarten, war die Empfehlung unseres Sicherheitschefs, unsere Reise besser zu verschieben und erst einmal abzuwarten wie sich die Lage weiter entwickelt.
Das wollte ich aber nicht, brachte er doch damit mein gesamtes Wochenprogramm durcheinander. Ich habe mit Engelszungen geredet und am Ende hat er uns fliegen lassen, allerdings unter der Maßgabe uns jederzeit wieder zurück rufen zu können.
Kaum am Abend in Karachi angekommen, die Maschine war erfreulicherweise mit nur 15-minütiger Verspätung gelandet, hatte sich die Situation soweit verschlechtert, dass es am Flughafen noch nicht einmal mehr Taxis gab.
Alle Hauptstrassen und Zufahrtswege zum Flughafen wurden bestreikt und waren besetzt.
Gott sei Dank befindet sich unser Hotel direkt neben dem Flughafen und konnte mit dem hoteleigenen Bus sicher angefahren werden.
Doch die Idee hatten wohl viele und in der Hotellobby stapelten sich die Leute, die auf ein Zimmer warteten. Unsere Reservierung war aber noch nicht anderweitig verwendet worden und wir bekamen unsere Zimmer direkt.
Anderen ging es das schlechter und sie mussten stundenlang, teilweise bis zum nächsten Morgen ausharren, bevor man ihnen ein Zimmer anbieten konnte.
Auch in Lahore hatten sich mittlerweile zahlreiche Blockaden gebildet und man konnte nur sehr schwer am Abend nach Hause gelangen.
Wir sollten nichts riskieren und wurden mit dem nächsten Flug zurück nach Lahore beordert. Der nächste Flieger ging morgens um 5 Uhr früh. Da gab es nicht viel Schlaf, waren wir doch erst gegen 21 Uhr im Hotel und mussten noch zu Abend essen.
Doch was, wenn wir am Morgen aus checken und zum Flughafen fahren? Dann wir unser Zimmer bestimmt direkt an den nächsten Gast gegeben. Und wenn der Flug dann doch nicht geht, stehen wir am Ende ohne Zimmer da.
Ich habe dann sehr eindringlich darauf hingewiesen, dass die Zimmer ja wohl bis mittags zwölf bezahlt wären und man doch bitte diese auch so lange frei halten sollte.
Wir versprachen auch uns telefonisch zu melden, wenn der Flug geht.
Und siehe da, wir hatten wiederum Glück. Mit nur einer Stunde Verspätung konnten wir nach Lahore abheben und so bin ich, nach einem Abendessen in Karachi, wieder sicher zu Hause angekommen.
Das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt.
Mittwoch, 19. Dezember 2012
Jahresende
Nun naehert sich auch dieses Jahr dem Ende.
Weihnachtlich wurde es hier eigentlich nur, als ich Ende letzten Monats zum Weihnachtsbazar der deutschen Botschaft in Islamabad eingeladen war.
Dort gibt es immer Gluehwein, Stollen, Adventskalender, Dominosteine, selbstgebackene Plaetzchen und noch vieles mehr.
Nur eiskaltes Wetter und Schnee gibt es nicht.
Wir haben den Gluehwein trotzdem bei Temperaturen um 20 Grad draussen genossen.
Und fuer meinen Chef habe ich einen Stollen und einen Adventskalender fuer die Kinder besorgt. Leider ist der Stollen dann in der Nacht von meinem Kater „ueberfallen“ worden und war am naechsten Morgen angeknabbert. Den konnte ich so nicht mehr anbieten und wir haben ihn selber verputzt.
Ein deutscher Kollege kam aus Singapore und brachte doch tatsaechlich original Spekulatius fuer uns mit. Die hatte er schon im Vorfeld aus Deutschland importiert.
Auch sehr lecker. Haben natuerlich nicht sehr lange gehalten, da alle im Buero mitgeholfen haben sie zu verputzen.
Selber gebacken habe ich auch. Mandelmakronen, Erdnussplaetzchen und Vanillekipferl gab es dieses Jahr. Und die Familie fand die Mandelmakronen am allerbesten, sodass nur noch ein paar Erdnussplaetzchen und Vanillekipferl uebrig sind. Nicht so schlimm, am Samstag geht es ja dann auch nach Deutschland.
Diesmal kommen Mazhar und ich zusammen mit einem Freund und meiner Schwiegermutter. Hoffentlich klappt alles so, wie wir uns das vorstellen.
Aber sowohl der Freund, als auch meine Schwiegermutter sind ziemlich pflegeleicht, sodass ich keine groesseren Probleme mit den beiden erwarte. Wir werden einfach die Weihnachtszeit in Deutschland geniessen und freuen uns Freunde und Familie wieder zu sehen.
Allen die wir nicht treffen koennen wuenschen wir schon jetzt ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue und hoffentlich erfolgreiche Jahr 2013.
Freitag, 2. November 2012
Katze weg und Eid ul Azha Festlichkeiten
Letzte Woche hatte ich Urlaub und diesmal sind wir nicht weggefahren, sondern ich habe es mir zu Hause gemütlich gemacht. Das Wetter war gut, die Terrasse konnte genutzt werden, was will man mehr.
Und am Wochenende war dann auch noch Eid ul Azha. Dieses Fest erinnert an Abraham, der einst bereit war für Gott seinen einzigen Sohn Isaak zu opfern.
Die Geschichte ist im Koran und dem alten Testament identisch.
Und so opfern die Muslimen jedes Jahr am Eid ul Azha Fest Tiere, um Gott zu zeigen, dass er das Wichtigste in ihrem Leben ist (oder so ähnlich).
Jedenfalls waren vier Feiertage (Freitag bis Montag einschließlich) angesetzt.
Also hieß es Donnerstag erst einmal Grosseinkauf starten, damit wir an den Feiertagen auch genug zu essen haben. Fleisch wird natürlich nicht gekauft, dass liefern ja die Opfertiere.
Donnerstagmorgen hatte ich auch meinen Kater Mike aus dem Haus gelassen.
Er geht noch nicht sehr lange raus und ist eigentlich immer nahe beim Haus und auch nur für ein paar Stunden. So war ich dann auch erstaunt, als ich vom Einkaufen zurückkam, dass er nirgendwo zu finden war und auch auf Rufen nicht auftauchte.
Das ging dann stündlich so weiter, ich immer wieder raus, gerufen und getan, aber kein Kater. Sogar um den ganzen Häuserblock bin ich gelaufen. Nichts…
Als es dunkel wurde, war ich völlig fertig. Mein Schwager hat dann Zettel mit Bild verteilt und wir haben eine Belohnung von 50 EUR demjenigen versprochen, der uns einen Hinweis gibt oder den Kater nach Hause bringt.
Ich hatte schon jede Hoffnung aufgegeben und dachte ich sehe den Kleinen nie mehr im Leben wieder, als mein Schwager ganz aufgeregt anrief und sagte ein paar Leute hätten den Kater gefunden und trieben ihn jetzt mit Stöcken in Richtung unseres Hauses. Er kam dann auch auf Grundstück, rannte aber dann auch wieder weg.
Naja, wenigstens wussten wir, er war noch da. Er liebt es nämlich in Automotoren zu kriechen und kommt auch nicht raus, wenn das Auto gestartet wird. So hatten wir Angst, dass jemand mit ihm unter der Motorhaube weggefahren war. Das konnten wir jetzt jedenfalls ausschließen.
Doch die ganze Nacht kam er nicht nach Hause.
Morgens mit den ersten Sonnenstrahlen bin ich dann wieder los und ihn gerufen.
Dabei hatte ich unsere Haustüre nur angelehnt. Als ich zurück kam war sie offen und der Kater saß auf halber Treppe und rannte direkt weg, als er mich sah.
Schnell die Türe zu. Er war drin und konnte nicht mehr entwischen.
Auf dem Bauch ist er herumgekrochen, war total verängstigt und wollte auch gar nicht mehr raus. Zwei Tage hat es gedauert, bis er wieder einigermaßen beisammen war.
Am Samstag wurden dann die Tiere geopfert. Unsere Familie hatte eine Kuh und drei Ziegen gekauft. Man opfert Tiere im Verhältnis zum Reichtum. Also mehr Reichtum, mehr oder größere Tiere. Vom Huhn über Ziege, Schaf oder Kuh bis zum Kamel ist alles möglich.
In den Tagen vor dem Fest sieht man diese Tiere überall. Sie reisen sogar auf dem Motorrad oder im Auto mit.
Das Schlachten sollte von einem fachkundigen Menschen gemacht werden. Eigentlich geschieht es jeweils im Haus der Familie, aber ich hatte darum gebeten mich zu verschonen und keine Hausschlachtung bei uns zu machen. Das wurde dann alles ins Haus meiner Schwägerin verlegt.
Aber ich hatte nicht mit den Nachbarn gerechnet. Wenn man in einer Siedlung mit 4.000 Häusern lebt werden natürlich an so einem Tag rund herum Tiere geschlachtet. Und so war da ein Gemuhe, Gebloecke, Gemecker, weil die Tiere natürlich spüren was sie nun erwartet.
Früher in meinem Apartment war ich vor so etwas sicher. Im Haus selber wurde nicht geschlachtet und der nächste Nachbar war weit genug weg um nicht direkt involviert zu werden. Ganz anders dieses Jahr. Ich war froh als es nachmittags dann endlich weniger wurde.
Das Fleisch beim BBQ am nächsten Tag hat mir dann aber doch geschmeckt. Besonders die Lammkeule, die ich selber im Ofen gegart habe.
Und noch etwas ist Tradition, ein Drittel des Fleisches geht an Arme und Bedürftige, ein Drittel an Freunde und Familie und ein Drittel behält man selber.
Wir haben schon das zweite Jahr unser Drittel für Arme und Bedürftige an eine Schule geschickt, die Waisen und Halbwaisen eine kostenlose Ausbildung ermöglicht. Dort ist man immer für jede Spende dankbar und wir wissen, dass es auch direkt bei den Bedürftigen ankommt.
Und so waren es insgesamt ein paar erholsame Tage.
Nur nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall flüchten und für die Zeit des Eid ul Azha Festes Asyl in Deutschland beantragen.
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Lahore - Karachi - Islamabad - Faisalabad - Lahore
Diese Woche standen mal wieder unsere vierteljaehrlichen Marktbesuche an.
Wir (Buchhaltungsleiter und ich) arrangieren dann in jedem Markt ein Treffen mit dem Marktleiter und seinen Abteilungsleitern und besprechen den letzten Quartalsabschluss
Diesmal sind wir Montagabend nach der Arbeit erst einmal nach Karachi geflogen.
Unser Flug ging um 18.00 Uhr, aber die Verlaesslichkeit der PIA (Pakistani International Airline) laesst doch oft sehr zu wuenschen uebrig. Beim letzten Mal wurde der 18.00 Uhr Flug einfach gestrichen und auf den 22.00 Uhr Flug umgebucht. Als dann gegen 23.00 Uhr noch immer kein Flieger am Gate stand habe ich mal vorsichtshalber wieder ausgecheckt und bin nach Hause gefahren. Die haben ganz schoen bloed geschaut, als ich ploetzlich verkehrt herum durch die Sicherheitskontrolle wieder nach draussen wollte.
Kollegen, die das Warten durchgehalten haben, haben dann erzaehlt man ist um 0.00 Uhr nachts endlich geflogen und war um 3.00 Uhr morgens im Hotel. Schoenen Dank, da muss ich mein Treffen leider auf einen anderen Termin verschieben.
Deshalb heisst es immer Daumen druecken, wenn man einen Flug mit PIA gebucht hat. Doch Montag ging alles glatt. Wir waren viertel nach fuenf am Flughafen, schnell eingecheckt und sassen schwups auch schon im Flieger, der puenktlich um 18.00 Uhr auch abflog. Danke PIA. Nur Kaffee war an Board recht schwierig zu bekommen. Erst als der Purser persoenlich in die Business Klasse ging und mit zwei Bechern heissen Kaffee wiederkam waren wir rund herum zufrieden.
Abends habe ich dann mit Hasan (Buchhaltungsleiter) und meiner Freundin Farah, die immer noch in Karachi bei ihren Eltern ist und die wir sehr in Lahore vermissen, ein ganz tolles Restaurant aufgesucht. Es war eher einfach aber essenstechnisch einfach DER HAMMER. So leckeren BBQ habe ich in den ganzen fuenf Jahren, die ich nun hier bin noch nicht gegessen. Und Hasan hat es sich natuerlich nicht nehmen lassen uns einzuladen. Typisch pakistanischer Mann, der haette im Leben nicht akzeptiert von einer Frau eingeladen zu werden. Okay, gut fuer unsere Geldbeutel und so teuer ist das Essen hier ja auch nicht.
Dienstag dann erst einmal zwei Marktbesuche, einer vormittags, einer nachmittags.
Hasan hatte sich am Abend mit einem Bekannten verabredet und ich dachte schon, dass ich den Abend alleine verbringen werde, bis Shaista unsere HR Managerin aus Lahore auf einmal den Kopf durch die Tuer steckte. Sie war auch auf Marktbesuch und hatte ganz zufaellig die gleiche Abfolge an Maerkten gewaehlt wie wir.
So habe ich dann den Abend mit ihr erst in einer sehr schoenen Shoppingmall und dann beim Chinesen in ihrem Hotel zum Abendessen verbracht.
Shaista hat sich sehr darueber amuesiert, dass dem Wagen in dem ich mit Sicherheitsmanager sitze ein zweiter Wagen mit zwei bewaffneten Securityleuten folgt. Sie meinte so ein Protokoll bekaemen sonst nur VVIP’s. Und so wurden wir auch oft angestarrt, wenn wir aus unserem Wagen stiegen und die zwei Security’s aus ihrem Wagen sprangen um uns sicher ins naechste Gebaeude zu eskortieren.
Die Leute muessen gedacht haben wir waeren sonst wer. Wir haben’s aber keinem verraten, dass wir „nur“ von Metro sind.
Mittwoch dann wieder zwei Marktbesuche und Abends hatte uns ein alter Bekannter zum Essen in den DA Beach View Club eingeladen.
Beach View war nicht wirklich, da die ganze Anlage von einer Mauer umgeben war und der Beach auch noch vom Club durch eine vierspurige Strasse getrennt wurde.
Aber egal, Essen war wiederum gut. Ich hatte Fettucine mit Huenchen und Spinat in Sahnesosse bestellt. Und der Koch war schonmal in Italien dachte ich, hat naemlich wirklich italienisch geschmeckt. Der Koch kam dann auf Anfrage aus der Kueche und siehe da, er war wirklich mal fuer drei Jahre in Europa, allerdings nicht in Italien, sondern in Duesseldorf. Wie witzig!!!
Heute morgen ging es dann schon um 6.00 Uhr zum Flughafen. Der liegt in Karachi nur fuenf Minuten vom Hotel entfernt und wieder hatten wir sagenhaftes Glueck und der Flug war ganz puenktlich. Um 7.00 Uhr haben wir abgehoben und sind dann um 9.00 Uhr sicher in Islamabad gelandet. Allerdings wieder etwas Schwierigkeiten mit unserem Kaffee. Der kam wieder erst auf dreimalige Nachfrage und hatt dann obwohl schwarz bestelt doch schon Milch drin. Gott sei Dank kein Zucker sonst haette die Saftschubse ihn alleine trinken koennen.
In Islamabad wartete schon mein Fahrer Haleem auf uns, der mit dem Auto aus Lahore gekommen war.
Wieder ein erfolgreicher Marktbesuch und dann noch schnell eine Alkohollieferung im Lagerhaus abholen.
Leider ist ja meine Freundin Claudia, bei der ich sonst immer genaechtigt habe, nicht mehr in Pakistan. Sie ist nach Rabat (Marokko) versetzt worden und wir hoffen sie naechstes Jahr zu besuchen. Und auch Margit, die dritte in unserem Bunde, war ausgerechnet diese Woche auf Urlaub in Indien. Also musste ich kurzerhand ins Hotel.
Nur bloed jetzt war, dass wir normalerweise den Alkohol aus dem Auto nehmen und Haleem dann damit zu seinem Cousin zum Uebernachten fahren. Nicht auszudenken, was passieren wuerde, wenn er alleine den Alkohol durch Islamabad spazieren faehrt und dann vielleicht an einer Sicherheitskontrolle den Kofferraum aufmachen muss…
Einem Fahrer ist das einmal vor Jahren passiert und er hat die Nacht im Gefaengnis verbracht.
Naja, vielleicht kann man uns ein Plaetzchen im Hotel zuweisen, wo wir den Kram ueber Nacht lagern koennen. Der Rezeptionist hat erst nicht so ganz verstanden von wieviel Alkohol wir denn sprachen. Er meinte immer ich koennte den doch in der Minibar in meinem Zimmer lagern. Dann habe ich ihm gezeigt, dass wir von einer kompletten Kofferraumladung sprechen. Nein, den koennte man nicht zwischenlagern. Was wenn eine Kontrolle kaeme? Und so musste ich mit meiner gesamten Ladung ins Zimmer einchecken. Die Kofferjungs waren ganz schoen beschaeftigt bis sie alles herein geschleppt hatten.
Hasan ist schon Mittags nach Lahore zurueck gefahren, weil es seiner Frau seit Tagen nicht gut geht und niemand da ist, der sich um die Kinder kuemmert oder mit ihr zum Arzt faehrt. Er kommt aber morgen frueh dann auch wieder nach Faisalabad.
Und so bin ich dann heute abend mal fuer mich und kann mich meinem Blog widmen.
Morgen geht es dann noch zum Markt nach Faisalabad und danach wieder heim nach Lahore. 6 Maerkte in drei Staedten in 4 Tagen, nicht schlecht.
Die ander vier (alle in Lahore) folgen dann am Ende des Monats.
Ach ja, bevor ich es vergessen, nochmals vielen Dank an Angelika und Norbert fuer die Apple Care Protection Plan Aktion. Geld ueberweise ich, sobald ich wieder in Lahore bin.
Wir (Buchhaltungsleiter und ich) arrangieren dann in jedem Markt ein Treffen mit dem Marktleiter und seinen Abteilungsleitern und besprechen den letzten Quartalsabschluss
Diesmal sind wir Montagabend nach der Arbeit erst einmal nach Karachi geflogen.
Unser Flug ging um 18.00 Uhr, aber die Verlaesslichkeit der PIA (Pakistani International Airline) laesst doch oft sehr zu wuenschen uebrig. Beim letzten Mal wurde der 18.00 Uhr Flug einfach gestrichen und auf den 22.00 Uhr Flug umgebucht. Als dann gegen 23.00 Uhr noch immer kein Flieger am Gate stand habe ich mal vorsichtshalber wieder ausgecheckt und bin nach Hause gefahren. Die haben ganz schoen bloed geschaut, als ich ploetzlich verkehrt herum durch die Sicherheitskontrolle wieder nach draussen wollte.
Kollegen, die das Warten durchgehalten haben, haben dann erzaehlt man ist um 0.00 Uhr nachts endlich geflogen und war um 3.00 Uhr morgens im Hotel. Schoenen Dank, da muss ich mein Treffen leider auf einen anderen Termin verschieben.
Deshalb heisst es immer Daumen druecken, wenn man einen Flug mit PIA gebucht hat. Doch Montag ging alles glatt. Wir waren viertel nach fuenf am Flughafen, schnell eingecheckt und sassen schwups auch schon im Flieger, der puenktlich um 18.00 Uhr auch abflog. Danke PIA. Nur Kaffee war an Board recht schwierig zu bekommen. Erst als der Purser persoenlich in die Business Klasse ging und mit zwei Bechern heissen Kaffee wiederkam waren wir rund herum zufrieden.
Abends habe ich dann mit Hasan (Buchhaltungsleiter) und meiner Freundin Farah, die immer noch in Karachi bei ihren Eltern ist und die wir sehr in Lahore vermissen, ein ganz tolles Restaurant aufgesucht. Es war eher einfach aber essenstechnisch einfach DER HAMMER. So leckeren BBQ habe ich in den ganzen fuenf Jahren, die ich nun hier bin noch nicht gegessen. Und Hasan hat es sich natuerlich nicht nehmen lassen uns einzuladen. Typisch pakistanischer Mann, der haette im Leben nicht akzeptiert von einer Frau eingeladen zu werden. Okay, gut fuer unsere Geldbeutel und so teuer ist das Essen hier ja auch nicht.
Dienstag dann erst einmal zwei Marktbesuche, einer vormittags, einer nachmittags.
Hasan hatte sich am Abend mit einem Bekannten verabredet und ich dachte schon, dass ich den Abend alleine verbringen werde, bis Shaista unsere HR Managerin aus Lahore auf einmal den Kopf durch die Tuer steckte. Sie war auch auf Marktbesuch und hatte ganz zufaellig die gleiche Abfolge an Maerkten gewaehlt wie wir.
So habe ich dann den Abend mit ihr erst in einer sehr schoenen Shoppingmall und dann beim Chinesen in ihrem Hotel zum Abendessen verbracht.
Shaista hat sich sehr darueber amuesiert, dass dem Wagen in dem ich mit Sicherheitsmanager sitze ein zweiter Wagen mit zwei bewaffneten Securityleuten folgt. Sie meinte so ein Protokoll bekaemen sonst nur VVIP’s. Und so wurden wir auch oft angestarrt, wenn wir aus unserem Wagen stiegen und die zwei Security’s aus ihrem Wagen sprangen um uns sicher ins naechste Gebaeude zu eskortieren.
Die Leute muessen gedacht haben wir waeren sonst wer. Wir haben’s aber keinem verraten, dass wir „nur“ von Metro sind.
Mittwoch dann wieder zwei Marktbesuche und Abends hatte uns ein alter Bekannter zum Essen in den DA Beach View Club eingeladen.
Beach View war nicht wirklich, da die ganze Anlage von einer Mauer umgeben war und der Beach auch noch vom Club durch eine vierspurige Strasse getrennt wurde.
Aber egal, Essen war wiederum gut. Ich hatte Fettucine mit Huenchen und Spinat in Sahnesosse bestellt. Und der Koch war schonmal in Italien dachte ich, hat naemlich wirklich italienisch geschmeckt. Der Koch kam dann auf Anfrage aus der Kueche und siehe da, er war wirklich mal fuer drei Jahre in Europa, allerdings nicht in Italien, sondern in Duesseldorf. Wie witzig!!!
Heute morgen ging es dann schon um 6.00 Uhr zum Flughafen. Der liegt in Karachi nur fuenf Minuten vom Hotel entfernt und wieder hatten wir sagenhaftes Glueck und der Flug war ganz puenktlich. Um 7.00 Uhr haben wir abgehoben und sind dann um 9.00 Uhr sicher in Islamabad gelandet. Allerdings wieder etwas Schwierigkeiten mit unserem Kaffee. Der kam wieder erst auf dreimalige Nachfrage und hatt dann obwohl schwarz bestelt doch schon Milch drin. Gott sei Dank kein Zucker sonst haette die Saftschubse ihn alleine trinken koennen.
In Islamabad wartete schon mein Fahrer Haleem auf uns, der mit dem Auto aus Lahore gekommen war.
Wieder ein erfolgreicher Marktbesuch und dann noch schnell eine Alkohollieferung im Lagerhaus abholen.
Leider ist ja meine Freundin Claudia, bei der ich sonst immer genaechtigt habe, nicht mehr in Pakistan. Sie ist nach Rabat (Marokko) versetzt worden und wir hoffen sie naechstes Jahr zu besuchen. Und auch Margit, die dritte in unserem Bunde, war ausgerechnet diese Woche auf Urlaub in Indien. Also musste ich kurzerhand ins Hotel.
Nur bloed jetzt war, dass wir normalerweise den Alkohol aus dem Auto nehmen und Haleem dann damit zu seinem Cousin zum Uebernachten fahren. Nicht auszudenken, was passieren wuerde, wenn er alleine den Alkohol durch Islamabad spazieren faehrt und dann vielleicht an einer Sicherheitskontrolle den Kofferraum aufmachen muss…
Einem Fahrer ist das einmal vor Jahren passiert und er hat die Nacht im Gefaengnis verbracht.
Naja, vielleicht kann man uns ein Plaetzchen im Hotel zuweisen, wo wir den Kram ueber Nacht lagern koennen. Der Rezeptionist hat erst nicht so ganz verstanden von wieviel Alkohol wir denn sprachen. Er meinte immer ich koennte den doch in der Minibar in meinem Zimmer lagern. Dann habe ich ihm gezeigt, dass wir von einer kompletten Kofferraumladung sprechen. Nein, den koennte man nicht zwischenlagern. Was wenn eine Kontrolle kaeme? Und so musste ich mit meiner gesamten Ladung ins Zimmer einchecken. Die Kofferjungs waren ganz schoen beschaeftigt bis sie alles herein geschleppt hatten.
Hasan ist schon Mittags nach Lahore zurueck gefahren, weil es seiner Frau seit Tagen nicht gut geht und niemand da ist, der sich um die Kinder kuemmert oder mit ihr zum Arzt faehrt. Er kommt aber morgen frueh dann auch wieder nach Faisalabad.
Und so bin ich dann heute abend mal fuer mich und kann mich meinem Blog widmen.
Morgen geht es dann noch zum Markt nach Faisalabad und danach wieder heim nach Lahore. 6 Maerkte in drei Staedten in 4 Tagen, nicht schlecht.
Die ander vier (alle in Lahore) folgen dann am Ende des Monats.
Ach ja, bevor ich es vergessen, nochmals vielen Dank an Angelika und Norbert fuer die Apple Care Protection Plan Aktion. Geld ueberweise ich, sobald ich wieder in Lahore bin.
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