Heute war wir zum ersten Mal in Lahore im Kino.
Es gab einen Kinderfilm (Hotel for dogs) um 12.05 am Nachmittag.
Ich hatte kein so tolles Kino erwartet. Es gibt zwar hier nur einen Saal, aber ansonsten alles wie bei uns. Die Klimaanlage sorgte drinnen fuer angenehme Temperaturen, draussen war es derweil 45 Grad. Es gab Popcorn, Schokolade, Gummibaerchen und kalte Getraenke.
Und der Film war auch noch ganz witzig.
Wir hatten Simone's Sohn Basil (7) und Mazhar's Neffen (auch 7) eingeladen. Die beiden haben sich tierisch gefreut, weil man sowas hier nicht so haeufig macht. Dabei war der Eintritt mit 3 Euro noch nicht mal sehr teuer.
Anschliessend sind wir dann zum Schwimmen in den Internationalen Club gefahren. Viel was anderes kann man ja bei diesen Termperaturen nicht machen. Entweder du bleibst zu Hause im klimatisierten Bereich oder du springst in den Pool. Dort haben wir uns dann auch den ganzen weiteren Nachmittag aufgehalten. Die Kinder wollten ueberhaupt nicht mehr nach Hause.
Das muessen wir bald mal wieder machen.
Samstag, 20. Juni 2009
Wieder in Lahore - 8. Tag
Gestern hatte das Shangri La keine 3 einzelnen Zimmer mehr frei. So wurden wir in die Praesidentensuite eingecheckt. 3 Schlafzimmer und ein Wohnzimmer. Gar nicht schlecht.
Dann noch schnell gefruehstueckt und ab zum Flughafen.
Der Flieger war wieder ziemlich voll, aber wir konnten drei Fensterplaetze ergattern.
War natuerlich speziell fuer unsere Vielfotographierer wichtig.
Ich habe auch ein paar tolle Bilder vom Himalaya und dem Nanga Parbat gemacht.
Alles voll mit Schnee.
Wir kommen auf jeden Fall wieder!!!
In Lahore empfing uns dann, wie erwartet, die Hitze.
Schoen, dass wir morgen noch nicht arbeiten muessen.
Dann noch schnell gefruehstueckt und ab zum Flughafen.
Der Flieger war wieder ziemlich voll, aber wir konnten drei Fensterplaetze ergattern.
War natuerlich speziell fuer unsere Vielfotographierer wichtig.
Ich habe auch ein paar tolle Bilder vom Himalaya und dem Nanga Parbat gemacht.
Alles voll mit Schnee.
Wir kommen auf jeden Fall wieder!!!
In Lahore empfing uns dann, wie erwartet, die Hitze.
Schoen, dass wir morgen noch nicht arbeiten muessen.
Skardu - 7. Tag
Heute morgen sind wir in Shigar aufgewacht und mussten leider wieder unsere Sachen packen.
Nach einem gutem Fruehstueck ging es dann um 10.00 Uhr wieder zurueck Richtung Skardu. Dort sind wir erst einmal im PIA (Pakistan International Airline) Buero vorstellig geworden um unsere Flugtickets bestaetigen zu lassen. Der Typ hinter dem Tresen hat mich echt verunsichert. Wir hatten 5 Tickets zu bestaetigen. Er befragte seinen Computer, legte 3 direkt auf einen Haufen, zwei aber behielt er in Haenden. Dann nochmal die 3 vom Haufen geprueft und neue Haufen gebildet. Die zwei in den Haenden wurden auch irgendwie einsortiert, aber es blieben immer zwei verscheidene Haufen. Was sollte das heissen? Nach mindestens drei oder vier verschiedenen Kontrollen wurden dann alle Tickets abgestempelt und an uns mit dem Hinweis zurueck gegeben, dass wir morgen gegen 10.00 Uhr am Flughafen sein muessen.
Nochmal alles gut gegangen. Es scheint bisher, dass der Flieger geht.
Schade eigentlich. Einen Tag Verlaengerung haetten wir auch noch rum bekommen.
Danach waren wir zum Einkaufen. Jozef hat eine Saphirkette fuer seine Mutter gekauft, ich einen Lapislazuli, den ich noch in einen Ring fassen lassen muss. Dann ist es ebenfalls ein Geschenk fuer meine Mutter.
Auch haben wir tolle Erinnerungs-Tshirts und Strassenkarten der Region gekauft. Irfan hat ebenfalls Edelsteine fuer seine Familie erstanden und Mazhar eine tolle lange Bluse fuer eine seiner Schwestern.
Nach dem Einkauf stand noch ein Besuch auf dem Skardu Fort auf unserem Programm. Allerdings sah der Aufstieg doch recht steil und abenteuerlich aus, sodass nur Irfan und Jozef sich getraut haben. Maria, Mazhar und mir blieb mal wieder nichts anderes uebrig als auf die beiden zu warten.
Gott sei Dank war ja Freitag und Irfan musste spaetestens gegen 14.15 Uhr wieder unten sein, um rechtzeitig zum Freitagsgebet in der Moschee zu sein.
Jozef, Maria und ich haben indessen in einem Restaurant schon einmal Essen bestellt.
Anschliessend ging es wieder zum Shangri La, allerdings diesmal nicht ueber die „normale“ Strasse rechts des Indus, sondern ueber Schotterpiste links des Indus. Zwei Bruecken mussten dazu ueberquert werden und natuerlich dauerte die Fahrt aufgrund der wohlbekannten Strassenqualitaet etwa dreimal so lange. Aber viel neue Landschaft konnte bestaunt werden.
Gegen 19.00 Uhr waren wir wieder im Shangri La Hotel.
Nun hiess es Abschied nehmen von unserem Fahrer, der uns in vier Tagen natuerlich etwas an Herz gewachsen war. Wir haben aber Telefonnummern ausgetauscht und versprochen im naechsten Jahr wieder zu kommen.
So geht unser Urlaub nun zu Ende (falls der Flieger wirklich morgen geht) und schnell wird uns die Hitze in Lahore wieder in ihre Arme schliessen.
Nach einem gutem Fruehstueck ging es dann um 10.00 Uhr wieder zurueck Richtung Skardu. Dort sind wir erst einmal im PIA (Pakistan International Airline) Buero vorstellig geworden um unsere Flugtickets bestaetigen zu lassen. Der Typ hinter dem Tresen hat mich echt verunsichert. Wir hatten 5 Tickets zu bestaetigen. Er befragte seinen Computer, legte 3 direkt auf einen Haufen, zwei aber behielt er in Haenden. Dann nochmal die 3 vom Haufen geprueft und neue Haufen gebildet. Die zwei in den Haenden wurden auch irgendwie einsortiert, aber es blieben immer zwei verscheidene Haufen. Was sollte das heissen? Nach mindestens drei oder vier verschiedenen Kontrollen wurden dann alle Tickets abgestempelt und an uns mit dem Hinweis zurueck gegeben, dass wir morgen gegen 10.00 Uhr am Flughafen sein muessen.
Nochmal alles gut gegangen. Es scheint bisher, dass der Flieger geht.
Schade eigentlich. Einen Tag Verlaengerung haetten wir auch noch rum bekommen.
Danach waren wir zum Einkaufen. Jozef hat eine Saphirkette fuer seine Mutter gekauft, ich einen Lapislazuli, den ich noch in einen Ring fassen lassen muss. Dann ist es ebenfalls ein Geschenk fuer meine Mutter.
Auch haben wir tolle Erinnerungs-Tshirts und Strassenkarten der Region gekauft. Irfan hat ebenfalls Edelsteine fuer seine Familie erstanden und Mazhar eine tolle lange Bluse fuer eine seiner Schwestern.
Nach dem Einkauf stand noch ein Besuch auf dem Skardu Fort auf unserem Programm. Allerdings sah der Aufstieg doch recht steil und abenteuerlich aus, sodass nur Irfan und Jozef sich getraut haben. Maria, Mazhar und mir blieb mal wieder nichts anderes uebrig als auf die beiden zu warten.
Gott sei Dank war ja Freitag und Irfan musste spaetestens gegen 14.15 Uhr wieder unten sein, um rechtzeitig zum Freitagsgebet in der Moschee zu sein.
Jozef, Maria und ich haben indessen in einem Restaurant schon einmal Essen bestellt.
Anschliessend ging es wieder zum Shangri La, allerdings diesmal nicht ueber die „normale“ Strasse rechts des Indus, sondern ueber Schotterpiste links des Indus. Zwei Bruecken mussten dazu ueberquert werden und natuerlich dauerte die Fahrt aufgrund der wohlbekannten Strassenqualitaet etwa dreimal so lange. Aber viel neue Landschaft konnte bestaunt werden.
Gegen 19.00 Uhr waren wir wieder im Shangri La Hotel.
Nun hiess es Abschied nehmen von unserem Fahrer, der uns in vier Tagen natuerlich etwas an Herz gewachsen war. Wir haben aber Telefonnummern ausgetauscht und versprochen im naechsten Jahr wieder zu kommen.
So geht unser Urlaub nun zu Ende (falls der Flieger wirklich morgen geht) und schnell wird uns die Hitze in Lahore wieder in ihre Arme schliessen.
Shigar - 6. Tag
Schon gestern abend erhielten wir die Nachricht, dass heute kein Flug von Islamabad nach Skardu gehen wird.
Also wieder mal Glueck gehabt, wir koennen im Shigar Fort Hotel bleiben.
Heute wollten wir die warmen Quellen (Hot Springs) besuchen.
Es gibt hier zwei Orte, wo man heisse Quellen hat. Einer war ungefaehr 2 Stunden Fahrt, der andere 5 Stunden Fahrt entfernt.
Wir entschieden uns fuer die naeher gelegenen.
Auf der Fahrt dorthin machten wir halt in einem riesigen Flussbett. Auf beiden Seiten fliesst das Wasser und in der Mitte viel Sand und Kies. An einem dicken Felsen hielten wir an um ein paar Fotos zu machen. Das heisst fuer Jozef mindestens 200 Fotos und eine halbe Stunde Rast. Okay, wir dachten alle Aufnahmen sind gemacht und kehrten zum Auto zurueck. Leider nicht alle, Irfan und Jozef wanderten ploetzlich in eine andere Richtung. Wir hatten erst einmal keine Ahnung wohin die beiden wollten, ahnten aber, dass sie naeher an einen Wasserfall wollten, der sich auf einem der Berge gen Tal stuerzte. Wir versuchten den beiden mit dem Auto zu folgen, mussten aber bald aufgeben, weil die Steine im Weg einfach zu gross wurden und wir nicht weiter fahren konnten. Dann waren die beiden auf einmal nicht mehr zu sehen. Eine volle Stunde sassen wir im Auto und haben gewartet.
Zu allem Unglueck kam auch noch ein Sturm auf, der den Sand im Flussbett richtig aufgewirbelt hat. Wir konnten keine 50 Meter mehr weit sehen.
Wo waren die beiden bloss? Konnten sie den Weg zurueck zum Auto finden? Und was machten die beiden so lange? Der Sturm konnte ihnen doch nicht entgangen sein. Es waren die laengsten 60 Minuten in unserem Leben.
Dann endlich in weiter Entfernung zwei Punkte. Die beiden kamen zurueck. Und immer noch mit der Kamera im Anschlag. Das darf doch nicht wahr sein.
Wir waren ziemlich veraergert ueber ein solches Verhalten. Sind wir jetzt eine Gruppe oder nicht?
Dann ging es endlich weiter Richtung heisse Quellen.
Mazhar hatte mittlerweile mit dem Fahrer getauscht und war ganz hin und weg von der rasanten Fahrt ueber die schon gut bekannten Feldwege, die man hier Strasse nennt.
Die heissen Quellen konnten wir Frauen dann nicht direkt sehen, weil der Frauenbereich natuerlich in einem Haus lag und der Maennerbereich fuer uns nicht zugaenglich war. Aber die Jungs haben ein paar schicke Fotos mitgebracht.
Anschliessend wurde extra fuer uns ein Huhn geschlachtet und gekocht.
Dabei hatte man uns doch gesagt, dass wir hier draussen kein Essen erwarten koennen. Ja, die Pakistani und ihre Gastfreundlichkeit. Wir waren begeistert.
Die Kinder des Dorfes wurden geschickt, gab es doch ein paar Besucher, die vielleicht ein paar Rupies ueber haben. Hatten wir natuerlich und mit umgerechnet 10 Cent und einer Waffel (die hatte ich am ersten Tag im 50er Pack gekauft) wurden alle Kinder gluecklich gemacht. Einige waren allerdings so schuechtern, dass sie nicht zu uns kommen wollten. Okay, vielleicht beim naechsten Mal.
Auf der Rueckfahrt haben wir dann eine andere Strasse genommen und sind direkt an den Wasserfaellen vorbei gekommen, denen Jozef und Irfan am Morgen nahe kommen wollten. Und dafuer haben wir eine Stunde im Auto gehockt und gewarten.
Gegen 20.00 Uhr waren wir zurueck im Hotel und haben noch zusammen zu Abend gegessen.
Dann mussten alle in der Fernsehraum, heute spielte naemlich Pakistan im Halbfinale gegen Suedafrika (Cricket). Da das Spiel erst um 22.30 Uhr Ortszeit angefangen hat, kann es dauern bis wir heute alle im Bett sind.
Morgen geht es zurueck nach Skardu und dem Shangri La Hotel.
Also wieder mal Glueck gehabt, wir koennen im Shigar Fort Hotel bleiben.
Heute wollten wir die warmen Quellen (Hot Springs) besuchen.
Es gibt hier zwei Orte, wo man heisse Quellen hat. Einer war ungefaehr 2 Stunden Fahrt, der andere 5 Stunden Fahrt entfernt.
Wir entschieden uns fuer die naeher gelegenen.
Auf der Fahrt dorthin machten wir halt in einem riesigen Flussbett. Auf beiden Seiten fliesst das Wasser und in der Mitte viel Sand und Kies. An einem dicken Felsen hielten wir an um ein paar Fotos zu machen. Das heisst fuer Jozef mindestens 200 Fotos und eine halbe Stunde Rast. Okay, wir dachten alle Aufnahmen sind gemacht und kehrten zum Auto zurueck. Leider nicht alle, Irfan und Jozef wanderten ploetzlich in eine andere Richtung. Wir hatten erst einmal keine Ahnung wohin die beiden wollten, ahnten aber, dass sie naeher an einen Wasserfall wollten, der sich auf einem der Berge gen Tal stuerzte. Wir versuchten den beiden mit dem Auto zu folgen, mussten aber bald aufgeben, weil die Steine im Weg einfach zu gross wurden und wir nicht weiter fahren konnten. Dann waren die beiden auf einmal nicht mehr zu sehen. Eine volle Stunde sassen wir im Auto und haben gewartet.
Zu allem Unglueck kam auch noch ein Sturm auf, der den Sand im Flussbett richtig aufgewirbelt hat. Wir konnten keine 50 Meter mehr weit sehen.
Wo waren die beiden bloss? Konnten sie den Weg zurueck zum Auto finden? Und was machten die beiden so lange? Der Sturm konnte ihnen doch nicht entgangen sein. Es waren die laengsten 60 Minuten in unserem Leben.
Dann endlich in weiter Entfernung zwei Punkte. Die beiden kamen zurueck. Und immer noch mit der Kamera im Anschlag. Das darf doch nicht wahr sein.
Wir waren ziemlich veraergert ueber ein solches Verhalten. Sind wir jetzt eine Gruppe oder nicht?
Dann ging es endlich weiter Richtung heisse Quellen.
Mazhar hatte mittlerweile mit dem Fahrer getauscht und war ganz hin und weg von der rasanten Fahrt ueber die schon gut bekannten Feldwege, die man hier Strasse nennt.
Die heissen Quellen konnten wir Frauen dann nicht direkt sehen, weil der Frauenbereich natuerlich in einem Haus lag und der Maennerbereich fuer uns nicht zugaenglich war. Aber die Jungs haben ein paar schicke Fotos mitgebracht.
Anschliessend wurde extra fuer uns ein Huhn geschlachtet und gekocht.
Dabei hatte man uns doch gesagt, dass wir hier draussen kein Essen erwarten koennen. Ja, die Pakistani und ihre Gastfreundlichkeit. Wir waren begeistert.
Die Kinder des Dorfes wurden geschickt, gab es doch ein paar Besucher, die vielleicht ein paar Rupies ueber haben. Hatten wir natuerlich und mit umgerechnet 10 Cent und einer Waffel (die hatte ich am ersten Tag im 50er Pack gekauft) wurden alle Kinder gluecklich gemacht. Einige waren allerdings so schuechtern, dass sie nicht zu uns kommen wollten. Okay, vielleicht beim naechsten Mal.
Auf der Rueckfahrt haben wir dann eine andere Strasse genommen und sind direkt an den Wasserfaellen vorbei gekommen, denen Jozef und Irfan am Morgen nahe kommen wollten. Und dafuer haben wir eine Stunde im Auto gehockt und gewarten.
Gegen 20.00 Uhr waren wir zurueck im Hotel und haben noch zusammen zu Abend gegessen.
Dann mussten alle in der Fernsehraum, heute spielte naemlich Pakistan im Halbfinale gegen Suedafrika (Cricket). Da das Spiel erst um 22.30 Uhr Ortszeit angefangen hat, kann es dauern bis wir heute alle im Bett sind.
Morgen geht es zurueck nach Skardu und dem Shangri La Hotel.
Khaplu / Shigar - 5. Tag
Heute morgen sind wir nach einer sehr ruhigen Nacht in Khaplu aufgewacht.
Die Sonne schien und die Berge rings herum waren atemberaubend.
Unser Fahrer hat uns dann noch etwas hoeher in die Berge gefahren.
Dort oben gab es ein Plateau auf dem die Bauern Obstbaeume und Weizen anbauen. Die Fahrt hinauf wie immer sehr abenteuerlich ueber eine Art Feldweg. Dann sahen wir auch noch, dass unser Reifen schon an einigen Stellen so abgefahren war, dass die Metalltrossen heraus kamen.
Schluck, vor uns lag noch eine 2 ½ stuendige Fahrt nach Shigar.
Dann kurz vor Shigar, wir hatten fuer ein paar tolle Fotos kurz angehalten, entwich schon hoerbar Luft aus dem Reifen.
Alle schnell wieder ins Auto und weiter ging die wilde Fahrt.
Der Reifen platzte letztendlich, aber ihr werdet nicht glauben wo. Exakt 10 Meter vor dem Hoteleingang ging es buff. Die letzten Meter noch schnell gerollt und das war es. Wir waren heil angekommen. Juchuh...
Das Hotel Shigar Fort gehoert zur Serena Gruppe in Pakistan. Ich kannte ja das Serena Hotel aus Islamabad und es ist eins der wenigen Hotels in Pakistan, die sich wirklich 5 Sterne Hotel nennen duerfen. Hier in Shigar ebenfalls. Man findet in Pakistan nicht oft ein Hotel, das mit soviel Liebe zum Detail eingerichtet ist und einen so guten Service hat. Hier gibt es natuerlich den ganzen Tag warmes Wasser. Und Internet, und Fernseher, und tolle Zimmer mit viel Holz.
Einfach klasse. Ich weiss auf jeden Fall, dass ich beim naechsten Mal die gesamte Zeit hier einkehren werde. Shangri La ist kein Vergleich dagegen.
Leider haben wir ja nur fuer zwei Naechte hier reserviert. Und eine davon gestern storniert, weil wir in Khaplu geblieben sind. Verlaengerung ist leider nicht moeglich, weil morgen eine weitere Telenor Gruppe anreist und das ganze Hotel gebucht hat. Schade.
Eine kleine Chance gibt es allerdings noch... Das Wetter! Vielleicht wird ja morgen mal wieder der Flug abgesagt und die Telenor Leute koennen nicht anreisen. Wir wollen ja niemandem etwas boeses, aber fuer uns waere es toll. Abwarten.
Die Sonne schien und die Berge rings herum waren atemberaubend.
Unser Fahrer hat uns dann noch etwas hoeher in die Berge gefahren.
Dort oben gab es ein Plateau auf dem die Bauern Obstbaeume und Weizen anbauen. Die Fahrt hinauf wie immer sehr abenteuerlich ueber eine Art Feldweg. Dann sahen wir auch noch, dass unser Reifen schon an einigen Stellen so abgefahren war, dass die Metalltrossen heraus kamen.
Schluck, vor uns lag noch eine 2 ½ stuendige Fahrt nach Shigar.
Dann kurz vor Shigar, wir hatten fuer ein paar tolle Fotos kurz angehalten, entwich schon hoerbar Luft aus dem Reifen.
Alle schnell wieder ins Auto und weiter ging die wilde Fahrt.
Der Reifen platzte letztendlich, aber ihr werdet nicht glauben wo. Exakt 10 Meter vor dem Hoteleingang ging es buff. Die letzten Meter noch schnell gerollt und das war es. Wir waren heil angekommen. Juchuh...
Das Hotel Shigar Fort gehoert zur Serena Gruppe in Pakistan. Ich kannte ja das Serena Hotel aus Islamabad und es ist eins der wenigen Hotels in Pakistan, die sich wirklich 5 Sterne Hotel nennen duerfen. Hier in Shigar ebenfalls. Man findet in Pakistan nicht oft ein Hotel, das mit soviel Liebe zum Detail eingerichtet ist und einen so guten Service hat. Hier gibt es natuerlich den ganzen Tag warmes Wasser. Und Internet, und Fernseher, und tolle Zimmer mit viel Holz.
Einfach klasse. Ich weiss auf jeden Fall, dass ich beim naechsten Mal die gesamte Zeit hier einkehren werde. Shangri La ist kein Vergleich dagegen.
Leider haben wir ja nur fuer zwei Naechte hier reserviert. Und eine davon gestern storniert, weil wir in Khaplu geblieben sind. Verlaengerung ist leider nicht moeglich, weil morgen eine weitere Telenor Gruppe anreist und das ganze Hotel gebucht hat. Schade.
Eine kleine Chance gibt es allerdings noch... Das Wetter! Vielleicht wird ja morgen mal wieder der Flug abgesagt und die Telenor Leute koennen nicht anreisen. Wir wollen ja niemandem etwas boeses, aber fuer uns waere es toll. Abwarten.
Skardu / Khaplu - 4. Tag
Wie es sich fuer echte Pakistanis gehoert aendern wir unseren Plan jeden Tag. Heute wollten wir ja eigentlich nach Shigar aufbrechen um dort die naechsten zwei Naechte zu bleiben.
Wir waren gerade mal bis Skardu gekommen, da machte ploetzlich das Auto so komische Geraeusche. Wir also ab in den naechsten Workshop.
Es war wohl eine gute Idee, dass wir den Fahrer nicht alleine dorthin geschickt haben, sondern alle brav mitgekommen sind. So dauerte die Reparatur an der Pneulstange (oder so aehnlich) nur schlappe 30 Minuten.
Dann konnte es weiter gehen.
Auf dem Weg nach Shigar haben wir uns ueberlegt, dass wir auch Khaplu sehen wollen. Der Ort hat ein altes Raja Fort aus dem 14. Jahrhundert und eine hoelzene Moschee aus der selben Zeit zu bieten. Allerdings eine 3 ½ Stunden Fahrt von Skardu entfernt.
Wir entschieden direkt dorthin zu fahren und nicht erst im Shigar Fort einzuchecken. Die Strasse war gut und wir kamen so gegen 15.30 Uhr an.
Wir waren so hungrig und der Fahrer hat uns direkt in ein Motel gefahren um zu essen. Das Motel hat uns dann so gut gefallen, dass wir gar nicht mehr weg wollten. Schnell in Shigar angerufen, dass wir erst morgen kommen und hier fuer eine Nacht eingecheckt. So blieb auch noch genug Zeit um das Raja Fort und die hoelzerne Moschee zu besuchen.
Abends gab es dann noch ein leckeres BBQ. Ich konnte den Grill schon lange vorher im Zimmer riechen.
Morgen wollen wir dann einen kleine Treck in Angriff nehmen, um vielleicht doch noch einen Blick auf den K2 zu werfen. Mal sehen ob das Wetter mitspielt. Heute war es naemlich sehr bewoelkt und ab und an hat es sogar geregnet.
Ach ja, der Flieger von Islamabad nach Skardu wurde heute auch wegen schlechter Wetterbedingungen abgesagt. Sehr zur Freude von 50 Telenor (Mobilfunkgesellschaft) Mitarbeitern, die auf einem Firmentrip in Skardu waren und eigentlich heute zurueck fliegen sollten. Ein Tag Verlaengerung des bezahlten Urlaubs war sehr willkommen. Hoffentlich passiert uns das am Samstag nicht auch.
Wir waren gerade mal bis Skardu gekommen, da machte ploetzlich das Auto so komische Geraeusche. Wir also ab in den naechsten Workshop.
Es war wohl eine gute Idee, dass wir den Fahrer nicht alleine dorthin geschickt haben, sondern alle brav mitgekommen sind. So dauerte die Reparatur an der Pneulstange (oder so aehnlich) nur schlappe 30 Minuten.
Dann konnte es weiter gehen.
Auf dem Weg nach Shigar haben wir uns ueberlegt, dass wir auch Khaplu sehen wollen. Der Ort hat ein altes Raja Fort aus dem 14. Jahrhundert und eine hoelzene Moschee aus der selben Zeit zu bieten. Allerdings eine 3 ½ Stunden Fahrt von Skardu entfernt.
Wir entschieden direkt dorthin zu fahren und nicht erst im Shigar Fort einzuchecken. Die Strasse war gut und wir kamen so gegen 15.30 Uhr an.
Wir waren so hungrig und der Fahrer hat uns direkt in ein Motel gefahren um zu essen. Das Motel hat uns dann so gut gefallen, dass wir gar nicht mehr weg wollten. Schnell in Shigar angerufen, dass wir erst morgen kommen und hier fuer eine Nacht eingecheckt. So blieb auch noch genug Zeit um das Raja Fort und die hoelzerne Moschee zu besuchen.
Abends gab es dann noch ein leckeres BBQ. Ich konnte den Grill schon lange vorher im Zimmer riechen.
Morgen wollen wir dann einen kleine Treck in Angriff nehmen, um vielleicht doch noch einen Blick auf den K2 zu werfen. Mal sehen ob das Wetter mitspielt. Heute war es naemlich sehr bewoelkt und ab und an hat es sogar geregnet.
Ach ja, der Flieger von Islamabad nach Skardu wurde heute auch wegen schlechter Wetterbedingungen abgesagt. Sehr zur Freude von 50 Telenor (Mobilfunkgesellschaft) Mitarbeitern, die auf einem Firmentrip in Skardu waren und eigentlich heute zurueck fliegen sollten. Ein Tag Verlaengerung des bezahlten Urlaubs war sehr willkommen. Hoffentlich passiert uns das am Samstag nicht auch.
Skardu - 3. Tag
Maria hatte heute Glueck. Ihr Koffer ist aus Islamabad angekommen. Erst sah es gar nicht so aus, weil auf dem Trolley mit Cargo nur andere Pakete und Taschen zu sehen waren, dann ist ihre Reisetasche aber doch irgendwie aufgetaucht. Endlich!!!
Danach haben wir uns zu den Deosai Plains aufgemacht. Hier gibt es jede Menge Gletscher, die den Schnee auch noch um diese Jahreszeit in einigen Metern Dicke fuehren. Auf dem Weg dorthin haben wir wieder am Satpara See zum Lunch angehalten. Wieder gab es ganz frische Forelle. So gestaerkt konnte uns auch eine 3 Stunden Fahrt nicht davon abhalten die Gletscher zu besichtigen. Die Hoehe von fast 5.000 Metern traegt allerdings nicht gerade dazu bei, dass wir uns alle pudelwohl fuehlten. Dazu kommt noch, dass man natuerlich nicht mit dem Auto direkt bis zum Gletschergebiet fahren kann. Die letzten 45 Minuten muessen zu fuss zurueck gelegt werden. Mazhar war richtig geschafft und hat auf der Rueckfahrt erst einmal geschlafen.
Heute war auch Irfan’s Geburtstag. Hatten wir das alle kollektiv vergessen, bis er uns daran erinnert hat. Leider gab es den ganzen Tag kein Telefonnetz und wir konnten nichts richtig organisieren.
Um 21.00 Uhr waren wir endlich wieder im Hotel angekommen und haben direkt einen Kuchen bestellt. Flexibel wie Pakistan ist, kann auch um diese Uhrzeit noch eine Geburtstagstorte organisiert werden. Dauert zwar 1 ½ Stunden und wir sind alle ziemlich geschafft, aber das hat er wenigstens verdient. So wurde gegen viertel vor zwoelf noch die Torte angeschnitten.
Morgen werden wir dann das Shangri La verlassen um nach Shigar aufzubrechen. Dort werden wir zwei Naechte bleiben um dann wieder ins Shangri La zurueck zu kommen. Von Shigar aus kann man hoffentlich den K2 sehen!!!
Danach haben wir uns zu den Deosai Plains aufgemacht. Hier gibt es jede Menge Gletscher, die den Schnee auch noch um diese Jahreszeit in einigen Metern Dicke fuehren. Auf dem Weg dorthin haben wir wieder am Satpara See zum Lunch angehalten. Wieder gab es ganz frische Forelle. So gestaerkt konnte uns auch eine 3 Stunden Fahrt nicht davon abhalten die Gletscher zu besichtigen. Die Hoehe von fast 5.000 Metern traegt allerdings nicht gerade dazu bei, dass wir uns alle pudelwohl fuehlten. Dazu kommt noch, dass man natuerlich nicht mit dem Auto direkt bis zum Gletschergebiet fahren kann. Die letzten 45 Minuten muessen zu fuss zurueck gelegt werden. Mazhar war richtig geschafft und hat auf der Rueckfahrt erst einmal geschlafen.
Heute war auch Irfan’s Geburtstag. Hatten wir das alle kollektiv vergessen, bis er uns daran erinnert hat. Leider gab es den ganzen Tag kein Telefonnetz und wir konnten nichts richtig organisieren.
Um 21.00 Uhr waren wir endlich wieder im Hotel angekommen und haben direkt einen Kuchen bestellt. Flexibel wie Pakistan ist, kann auch um diese Uhrzeit noch eine Geburtstagstorte organisiert werden. Dauert zwar 1 ½ Stunden und wir sind alle ziemlich geschafft, aber das hat er wenigstens verdient. So wurde gegen viertel vor zwoelf noch die Torte angeschnitten.
Morgen werden wir dann das Shangri La verlassen um nach Shigar aufzubrechen. Dort werden wir zwei Naechte bleiben um dann wieder ins Shangri La zurueck zu kommen. Von Shigar aus kann man hoffentlich den K2 sehen!!!
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