Sonntag, 22. Juli 2007

Geburtstag in Hongkong

Die ganze letzte Woche habe ich in Hongkong verbracht. Wir hatten zwei verschiedene Meetings kombiniert. Zuerst 2 Tage mit METRO AG, dann 3 Tage mit MCCI. Ich habe dann noch das Wochenende dran gehängt um noch ein bisschen mehr von HK zu sehen. Um mir die Hotelkosten zu sparen habe ich bei Leo übernachtet. Der lebt ja nun seid Oktober letzten Jahres in HK. Allerdings ist die Wohnung nicht gerade riesig und seine 3 Kinder waren auch gerade da. Da mussten wir schon ein wenig zusammen rücken. Mir hatte man aber trotzdem ein eigenes Bett zugestanden. Immer gut der „Besuch“ zu sein!!!

Donnerstag war dann auch noch mein Geburtstag. Die Kollegen aus Düsseldorf haben mir ein tolles Geschenk gemacht. Sie haben mir Monopoly als Ausgabe Düsseldorf geschenkt. Jetzt kann ich nicht die Schlossallee sondern die Königsallee kaufen und die Badstraße heißt jetzt Flinger Broich. Ich habe mich total gefreut. Da macht das spielen in der Fremde doch noch einmal soviel Spaß. Vielen Dank an alle Kollegen, die so lieb an mich gedacht haben.


Gestern habe ich zusammen mit Dirk und Imke eine kombinierte Hafen- und Busrundfahrt gemacht. Morgens um halb elf ging es mit dem Boot los. Ca. 2 Stunden sind wir durch den riesigen Hafen von HK geschippert und haben uns die Sehenswürdigkeiten vom Wasser aus angesehen. Allerdings konnte man die Erklärungen (obwohl in Englisch) nicht sehr gut verstehen. Die Technik ist auch nicht immer das, was sie verspricht. Mittags ging es dann zum Dim Sum essen in ein Restaurant. Dim Sum, das sind kleine Teigtaschen gefüllt mit gehacktem Fleisch oder Gemüse. Sie werden im Dampf gegart und stellen eine Spezialität in HK dar. Ich habe aber noch nie begriffen, wie man von außen feststellen kann, was einen innen erwartet und so beinhaltet das Essen dieser Teigtaschen für mich meist einen großen Überraschungsfaktor.
Danach ging es dann im Bus weiter. Wir waren am Peak, haben uns den Fischereihafen von Aberdeen angesehen und sind bis zum Markt nach Stanleys raus gefahren. Alles in allem waren wir satte 7 Stunden on tour. Hat sich aber gelohnt. Wenn wir auch Dirk ewig mit Genörgel und Gemecker genervt haben. So sind Frauen halt.

Jetzt sitze ich im Flieger nach Bangkok. Nach vierstündigem Aufenthalt geht es dann weiter nach Lahore. Und ich freue mich wieder nach dort zu kommen. Allen Unkenrufen entgegen fühle ich mich nämlich immer noch „sauwohl“ in Pakistan. Wir können ja mal Wetten abschließen ob sich das noch ändert oder nicht.

Meine Wohnung sollte in der letzten Woche einen neuen Boden bekommen haben und frisch gestrichen sein. Da bin ich ja mal sehr gespannt. Ich erwarte um ehrlich zu sein eine nicht fertig gestellte Baustelle wenn ich heute Abend nach Hause komme. Hoffentlich behalte ich in diesem Fall nicht Recht. Ich werde kurzfristig hier darüber berichten wie es ausgegangen ist.