Samstag, 29. November 2008

Vorweihnachtszeit in Deutschland

Von Prag aus bin ich mit einer dicken Erkältung nach Düsseldorf geflogen. Der Flug hatte eine Stunde Verspätung, weil sich das Wetter überlegt hatte just an diesem Tag von sonnig herbstlich auf stürmisch winterlich umzuschlagen.
Wir hatten sogar befürchtet, dass eventuell Flüge ausfallen und wir gar nicht nach Hause kommen. Da war dann am Ende eine Stunde Verspätung eher harmlos.

Mazhar kam dann am Samstag abend aus Lahore. Als wir vom Flughafen nach Solingen kamen warteten schon Anke und Gregor auf uns. Zum ersten Mal habe ich an der Wii von Nintendo gespielt. Sehr beeindruckend muss ich sagen. Das ist mal eine Spielkonsole die mir auch gefällt. Vielleicht müssen wir uns jetzt bald eine in Lahore zulegen.

Sonntag waren dann meine Haare dran mal wieder gesträhnt zu werden. Und ein ganzes Stück haben wir auch abgeschnitten. Jetzt habe ich wieder eine Frisur und nicht nur Stroh auf dem Kopf. Im Kopf bin ich mir da allerdings nicht so sicher.

Sonntagabend hat es dann angefangen zu schneien. So richtig dick. Und es ist auch erst einmal liegen geblieben. Zuerst war nur Mazhar alleine raus, aber dann sah alles so schön und friedlich aus, dass ich mich auch noch einmal in die Klamotten geworfen habe und wir über eine Stunde durch den Schnee gestapft sind. Leider war Montagmorgen schon alles wieder weg und es hat geregnet.

Montagabend waren wir auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt. Schließlich mußte ja noch ein gepflegter Glühwein in der Vorweihnachtszeit getrunken werden.

Die restliche Woche war dann gefüllt mit arbeiten, Pferd, Eltern usw.

Aus Mumbai kommen nicht so gute Nachrichten. Ich werde wohl nie begreifen warum Menschen anderen Menschen so etwas antun.
Auch in Bangkok scheint es zu krachen und wir wissen gar nicht ob Leo wie geplant am Sonntag nach Pakistan kommen kann. Drücken wir die Daumen, dass sich die Lage bis dahin wieder beruhigt hat.

Jetzt sitzen wir im Flieger nach Dubai. Neben uns der alte Klüh mit seiner Frau.
Hat mich nicht erkannt, aber ich ihn natürlich. Immerhin ist er ja sozusagen mein zweiter Chef.

Im Gepäck habe ich Spekulatius, Dominosteine, Mama’s selbstgebackenes Berliner Brot, Schokonikoläuse, Adventskalender, Lebkuchen und Weihnachststicker fürs Fenster. Wäre doch gelacht, wenn wir keine weihnachtliche Stimmung in meine Wohnung bringen können. Und vielleicht gibt es ja bei der Metro zum Fest einen Truthahn zu kaufen. Den könnte ich dann schön für uns braten. Aber erstmal müssen wir ja wieder in Pakistan ankommen.

Freitag, 21. November 2008

Stipvisite in Prag

Seit Mittwochabend bin ich in Prag. Ich bin zusammen mit einem Kollegen (Siggi) geflogen. Die Flugroute führte von Islamabad über Dubai und Paris direkt nach Prag. Soweit so gut.
Also erst einmal mit dem Auto nach Islamabad (ca. 4 ½ Stunden Fahrtzeit). Der Flug ging um 3.20 Uhr morgens. Also Dienstagabend gegen halb zehn los.
Die Fahrt verlief ganz gut, allerdings musste ich mir die Rückbank mit zwei Koffern teilen, da bei einem Auto mit Gasantrieb ja der Kofferraum schon ziemlich vom Tank eingenommen wird.
In Islamabad hat dann unser Fahrer eine Strafe von 2 EUR wegen Fahrens mit Fernlicht bekommen. Und da der Polizist kein Geld annehmen darf, war erst einmal der Führerschein weg. Konnte er abend am Morgen ab 10.00 Uhr nach Bezahlung der Strafe wieder bekommen. Hieß für ihn aber schlappe neun Stunden warten, da es nicht wirklich sinnvoll war nach Lahore zurück zu fahren und dann die 800 km Hin- und Rückfahrt noch einmal auf sich zu nehmen.

Ich war mit 35 kg Gepäck gut ausgestattet, hatte ich doch einem Kollegen versprochen seinen Koffer mit nach Deutschland zu nehmen. Er hat zuviel in Pakistan eingekauft und nicht genug Freigepäck um die Sachen selbst zu transportieren.

Am Flughafen holte dann das Sicherheitspersonal bei meinem Anblick erst einmal den Drogenhund aus seiner Kiste. Der hatte aber nix zu meckern. Ich konnte passieren. Dann die obligatorische Durchleuchtung der Koffer.
Ob ich wohl mal den einen Koffer (natürlich den vom Kollegen) aufmachen könnte. Aber klar, gerne. Was denn da so drin sei. Tja, schauen wir mal, wußte ich ja auch nicht so genau. Aber es war dann alles in Ordnung und mir viel ein riesiger Stein vom Herzen.

Mit 1 ½ Stunden Verspätung ging es dann los, was unsere Umsteigezeit in Dubai drastisch verkürzte. Siggi hatte noch nicht einmal Zeit eine Zigarette zu rauchen. Egal, ist ja eh ungesund.

Der Flug nach Paris war ruhig und bot mit 7 ½ Stunden Flugzeit auch genug Raum zum Schlafen. Warum wir in Paris den Transitbereich verlassen mußten um unseren Anschlussflug nach Prag zu bekommen entzieht sich meiner Kenntnis. Uns blieb aber keine Wahl, was dann die Mitarbeiter beim erneuten Check-in doch etwas beschaftigte. Wo kommen Sie denn her?

Ich war wirklich erstaunt nach 26 Stunden Reisedauer alle meine Koffer auf dem Gepäckband in Prag zu finden. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Aber es geschehen halt immer noch Zeichen und Wunder. Und diesmal blieb ich verschont. Nur Siggi’s Rollkoffer hatte die Füße verloren und wurde mit 40 EUR pauschal vergütet.

Danach wollte ich nur noch ins Hotel und schlafen.

Das Hotel ist sehr fein, freier, wirklich extrem schneller Internetzugang und gutes Essen. Das heutige Meeting verging wie im Flug.

Am Abend war dann ein Stadtrundgang mit anschliessendem Abendessen geplant. Nur schade, dass es geregnet hat. Nach 1 ½ Stunden war ich trotz Schirm total nass und wollte nur noch ins Restaurant.

Morgen Abend geht es dann nach Düsseldorf. Dort hat ja heute schon der Weihnachtsmarkt angefangen. Da muß ich doch mal vorbei schauen. Die ersten Glühweinbuden haben wir haben schon heute hier in Prag gesehen.

Samstag kommt auch Mazhar an. Er hatte diese Woche noch zu viel mit den neuen Märkten zu tun und konnte deshalb nicht mit nach Prag.

Samstag, 8. November 2008

Polo Club Lahore

Wieder zurück in Pakistan hat endlich die schönste Jahreszeit angefangen. Bei Temperaturen um die 25 Grad und Sonnenschein geht es einem doch direkt viel besser. Die Klimaanlage habe ich heute erst gar nicht angeschaltet.

Und auch die Polo Saison hat wieder begonnen.
Fast jede Woche gibt es irgendeinen Cup auszuspielen. Die Spiele dauern von Montag bis Freitag. Samstag ist dann meist spielfrei und Sonntags gibt es das Finale.
Letzte Woche war auch mein Pferd im Finale. Natürlich nicht mit mir. Der Ex-Besiter Agha hat es geritten und war hoch zufrieden mit seiner (Pferd) Fitness.
Gewonnen hat das Team dann auch noch. Da gab es was zu feiern.
Die Pferde genießen die „kühleren“ Temperaturen genau wie die Menschen.
Leider ist auch die Sommerzeit vorbei und es wird abends früh dunkel (so gegen sechs).
Heute war ich reiten und bin mindestens 20 Minuten nur galoppiert. Mein Pferd soll ja seine Fitness behalten.
Morgen früh soll ich sogar zwei Pferde reiten. Damit ich mich nicht nur an mein Pferd gewöhne.
Morgen abend ist ein Grillabend im Polo Club geplant. Ich hoffe Mazhar hat auch Zeit mit zukommen. Er ist im Moment sehr beschäftig, wollen wir doch im Dezember noch zwei neue Märkte eröffnen.

Am 19. November fliege ich zu einem Meeting nach Prag und komme dann anschließend am 21. nach Düsseldorf.
Dabei mußte ich feststellen, dass ich gar keine warmen Klamotten hier habe.
Normalerweise komme ich ja immer direkt nach Deutschland und kann dort auf meinen Kleiderschrank zurück greifen. Aber jetzt geht es zuerst nach Prag. Und da wird es sicherlich nicht so besonders warm sein. Hoffentlich muss ich nicht viel Zeit draußen verbringen. Mantel oder warme Jacke habe ich nämlich nicht hier. Naja, wird schon gut gehen.

Heute habe ich mal wieder einen interessanten Transport gesehen. Hier wird ja so ziemlich alles auf dem Motorrad transportiert. Heute waren es zwei Männer die auch noch eine Toilette nebst Wasserspülkasten dabei hatten. Das sah zum schießen aus. Könnt ihr euch das vorstellen? Einer fährt das Motorrad und der andere sitzt dahinter und hält noch dieses riesen Klo fest. Saß aber kein Dritter drauf (auf dem Klo meine ich). Ich bin fast gestorben vor Lachen. Leider hatte ich keine Kamera dabei um das ganze bildlich fest zu halten.

Das Erdbeben, dass letzte Woche Pakistan erschüttert hat war Gott sei Dank ganz im Westen (und ich bin im Osten). Wir haben also nichts davon mitbekommen. Als direkte Hilfe haben wir zwei LKW mit Lebensmitteln in die Region geschickt und an die Bedürftigen verteilen lassen. Eigentlich dachte ich das würde auch in den Zeitungen erwähnt, aber Pustekuchen, ich habe zumindest in den englisch sprachigen nicht gefunden. Allerdings fiel die Übergabe genau mit der Wahl zum amerikanischen Präsidenten zusammen. Da waren die Zeitungen nätürlich mit diesen Nachrichten schon voll.

Barack Obama hat mir dann auch 50 EUR eingebracht. Ich hatte nämlich schon vor Monaten auf ihn gewettet. Unser Einkaufsdirektor Atila hat zuerst mit mir gewettet wer die Vorwahlen gewinnt. Er meinte Hillary Clinton und schon waren 20 EUR weg. Dann kam auch noch das Fussballspiel Deutschland – Türkei dazwischen und er als Türke hatte schon wieder 50 EUR an mich verloren. Und dann hat er noch auf McCain gesetzt. Jetzt will er nie mehr mit mir wetten. Versteht ihr warum?

Samstag, 25. Oktober 2008

Hongkong - Vorletzter Tag

Sorry, die ganze Woche habe ich nicht in den Blog geschrieben. Das will ich heute einmal nach holen.

Also nachdem wir ja den Montag mehr oder weniger zu Hause verbracht hatten sind wir Dienstag schon früh los. Wir sind erst einmal zur Noon Day Gun gefahren. Eine halbe Stunde mussten wir warten, dann wurde sie abgefeuert. Genau um 12.00 Uhr mittags. Und wie immer war sie frisch geputzt.

Von dort sind wir in einen Fotoladen und haben eine neue Digitalkamera gekauft. 10 Mio. Pixel. Von Canon. Mit großem Display zum Ansehen der Fotos. Und es gab auch direkt ein Unterwassergehäuse dazu. Jetzt sind wir wieder bestens ausgestattet.

Dann wieder auf den Computermarkt, den wir ja schon am Sonntag kurz gesehen hatten. Diesmal haben wir alles mögliche gekauft, dass in Pakistan nicht so einfach zu bekommen ist. Jede Menge Kabel mit unterschiedlichen Steckern an den Enden, eine Computertasche aus Neopren, Mehrfachstecker usw. Als wir nach 2 Stunden wieder raus kamen waren wir ganz schön bepackt.

Dann ging es mit der Straßenbahn (von Einheimischen liebevoll "TingTing") genannt zur Talstation der Peakbahn. Es war nicht sehr voll und wir mussten nur eine Bahn ohne uns fahren lassen. Gegen fünf Uhr nachmittags waren wir oben angekommen. Ich habe mir wieder das gleiche Mauspad für den Computer gekauft wie beim letzten Mal als ich mit Anke hier war. Nur das letzte Mal habe ich die Tüte auf dem Nachhauseweg irgendwo verloren und das Pad hat Pakistan niemals erreicht. Hoffen wir das Beste für diesmal. Sicherheitshalber habe ich die Tüte (wie übrigens alle anderen auch) an Mazhar übergeben. Der sah mittlerweile mehr wie ein Packesel aus. Hat sich aber nicht beklagt. Guter Mann.

Den Sonnenuntergang haben wir dann auf dem Peak erlebt. Anschliessend gab es als Aussicht Hongkong bei Nacht.

Wir waren noch auf der Kowloon Seite zum Abendessen am Ocean Pier. Die Lasershow, die jeden Abend um 20.00 Uhr gestartet wird, gab es gratis dazu. Dann nach Hause.

Leo war an diesem Abend auf dem Oktoberfest im Marco Polo Hotel von Lufthansa eingeladen und deshalb auch noch nicht zu Hause. Er kam aber kurz nach uns.

Mittwoch sind wir erst spät aufgestanden und dann zum Einkaufen nach Stanley gefahren. Stanley liegt auf Hongkong Island, aber ganz auf der anderen Seite von Hongkong City.
Mit einem Doppeldeckerbus macht die ein stündige Fahrt noch einmal soviel Spaß. Besonders wenn man oben in der ersten Reihe sitzt.
In Stanley haben wir uns Crogs gekauft. Das sind die Plastiklatschen, die in ganz Asien im Moment der Renner sind. In Amsterdam habe ich sie auch gesehen. Allerdings für 60 Euro. Hier gab es sie für "nur" 40 Euro. Und unsere sind auch noch mit Leder, also die etwas gehobenere Ausstattung.

Donnerstag waren wir am Strand. Der war allerdings nicht besonders schön. Er lag direkt an einer Ein- und Ausfahrtroute für Containerschiffe und war deshalb nicht sehr sauber. Das heißt der Strand war okay, aber das Wasser war ziemlich dreckig. Da sind wir nicht rein gegangen.

Gestern hatte Mazhar ein Treffen mit einem Kollegen. Das hieß früh aufstehen. Wir mußten schon den Bus um 9.00 Uhr Richtung Innenstadt nehmen. Nach dem Treffen ist er noch zur Moschee für das Freitaggebet gegangen. Man war das voll da. Mindestens 2.000 Leute kamen. Da kann die katholische Kirche nur von träumen.
Nachmittags waren wir im 360 Grad Kino und haben einen einstündigen Film über die Alpen gesehen. Mir war richtig kalt als wir raus kamen. All der Schnee und das Eis. Brrrr. War vielleicht aber auch nur wegen der so kalt eingestellten Klimaanlage.

Abends hatte Leo einen Tisch in der Aquabar bestellt. Unser Slot war von 18.30 - 20.30 Uhr. Inklusive Lasershow. Das Restaurant liegt auf der 30 Etage und bietet einen ganz tollen Ausblick über Hongkong Central.

Danach ging es noch nach Lan Kwai Fong. Das ist Hongkongs Ausgehmeile. Eine Bar bzw. Kneipe an der anderen. Nach ein paar Drinks hatten wir dann die nötige Bettschwere erreicht und sind nach Hause gefahren.

Jetzt muss ich Schluß machen. Die anderen warten schon auf mich, wir wollen zum Frühstück.
Bis bald, ich verspreche mal besser nix.

Montag, 20. Oktober 2008

Hongkong - Dritter Tag

Heute haben wir dann trotz Planung mal nichts gemacht.
Mazhar hatte zu arbeiten und ist den ganzen Tag zu Hause geblieben. Ich bin nur in die Stadt gefahren und habe meine Nägel machen lassen.

Abends haben wir noch eingekauft und dann mit Leo zu Abend gegessen. Der Arme muss ja trotz unserem Besuch arbeiten.

Morgen werden wir dann versuchen unseren Plan wieder aufzunehmen. Vielleicht schaffen wir ja die Mittagskanone und anschliessend noch den Peak. Soll ja schliesslich nicht in Arbeit und Hetze ausarten.

Leo hat heute seine Terrassenmöbel geliefert bekommen. Jetzt sitzen die zwei hier seit Stunden um alles zusammen zu bauen. Sieht aber schon ganz gut aus. Und da die Sonne seit heute auch wieder scheint (die letzten zwei Tag war es eher bewölkt), können wir sicherlich die Möbel auch noch im Laufe der Woche geniessen.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Hongkong - Zweiter Tag

Wir waren gestern und heute in Hongkong unterwegs.

Zum Peak haben wir uns noch nicht getraut, die Zahnradbahn ist am Wochenende immer so überfüllt. Aber wir waren schon in Kowloon, haben das Peninsula Hotel durchquert, den Clock Tower gesehen und sind mit der Fähre auf die Hongkong Island Seite gewechselt.
Sonntag saßen dann wie üblich alle Haushaltshilfen von den Philippinen auf der Straße. Sie arbeiten 6 Tage die Woche und haben alle am Sonntag frei. Dann treffen sie sich zum gemeinsamen Karten spielen, essen und klönen auf Picknickdecken rund um den Stadtteil Central.
Vor dort sind wir dann mit den Rolltreppen in die höher gelegenen Gebiete von Hongkong „gefahren“. Die Rolltreppen funktionieren bis 10.20 Uhr am Morgen alle nach unten, danach bis Mitternacht nur noch in die andere Richtung.
Auch am Man Mo Tempel haben wir vorbei geschaut, uns aber diesmal nicht unsere Zukunft voraus sagen lassen.
Dann noch für Mazhar einen Abstecher ins Wan Chai Computer Centre.
Ich kann jetzt richtig verstehen wie er sich fühlen muss, wenn ich nach Klamotten schaue. Wie kann man sich nur so sehr für Kabel, Adapter und Chipkarten interessieren. Und welche Mengen es davon gibt.
Gott sei Dank konnte man drinnen nicht rauchen. Das begrenzte die Einkauftzeit doch erheblich.

Morgen wollen wir zur Noon Day Gun. Die wird jeden Mittag pünktlich um 12.00 Uhr vom Militär abefeuert. Ist nicht ganz leicht zu finden, weil man nur über ein Hotelparkhaus den Tunnel erreichen kann um die Straße zu queren. Hoffentlich finde ich es diesmal wieder.
Danach habe ich noch einen Termin im Nagelstudio. Ich dachte wo ich doch schonmal hier bin, Pakistan ist ja immer noch nicht der beste Ort dafür. Hier sollten sie ja etwas mehr Erfahrung haben.

Dienstag geht es dann auf den Peak.
Mittwoch nach Stanley.
Donnerstag fahren wir zum Tempel der 1000 Buddhas.
Danach sehen wir dann mal.

Hongkong - Erster Tag

Wir sind in Hongkong.

Donnerstag Nacht ging es erst nach Bangkok und dann, nach zwei Stunden Aufenthalt dort, weiter nach Hongkong. Alles wunderbar, nichts erwähnenswertes passiert.

Hier angekommen haben wir erst einmal ein Taxi zu Leo genommen. Er ist letztes Wochenende umgezogen. Nach zwei Jahren hatte sein alter Vermieter die Miete so drastisch erhöhen wollen, dass Leo ausgezogen ist. Jetzt wohnt er in den New Territories of Hongkong an der Gold Coast.
Das Apartment ist viel schöner als sein altes. Es geht über drei Etagen, wobei die dritte Etage eine wunderschöne grosse Dachterrasse beherbergt (erste Etage Wohn-, Essbereich und Küche, zwei Etage drei Schlafzimmer + Bäder).
Die Wohnung liegt im 27. Stockwerk und bieten einen Ausblick auf einen kleinen Yachthafen hier an der Küste. Das Gebäude ist nicht so pompös wie das alte, aber Schwimmingpool und Fitnessclub gibt es auch hier.

Abends waren wir dann zum Essen mit Kathrin und Christian beim Thailänder.
Kathrin arbeitet im Public Relation Bereich für MCC in Asien und kommt auch von Zeit zu Zeit nach Pakistan. Das nächste Mal am 28. Oktober, als direkt nachdem wir aus Hongkong zurück sind. Sie hat mir erzählt, dass sie ungerne in Pakistan im Hotel schlafen möchte, nachdem was ja erst vor Kurzem im Mariott in Islamabad passiert ist. Kann ich durchaus verstehen. Wir machen uns darüber keine Gedanken, sitzen wir doch abends schön in unseren Wohnungen oder Häusern, die nun wirklich kein Ziel für Terroristen darstellen. Also habe ich sie kurzerhand zu mir eingeladen. Mein Gästezimmer kann mal wieder Nutzung vertragen und ich glaube ihr habe ich damit einen großen Gefallen getan.

Heute wollen wir dann mal Hongkong Zentrum erkunden. Es ist bereits Mittag, Mazhar ist geduscht und wartet darauf, dass ich mich auch endlich fertig mache.
Morgen dann mehr.