Okay, ich habe schon ein paar Tage nicht geschrieben, aber jetzt wird alles nachgeholt.
Am 2. Tag haben wir uns morgens den Drum- und den Bell-Tower vorgenommen. Beide liegen in einer Flucht mit der verbotenen Stadt und die Trommeln wurden geschlagen um die vollen Stunden zu markieren.
Es war allerdings so windig, dass wir den Ausblick vom Turm ueber die Stadt nicht so richtig geniessen konnten. Es haette uns fast weggeweht und war arg kalt. Auch eine Rikschafahrt duch die angrenzenden Hutongs haben wir dankend abgelehnt.
Lieber wollten wir zu unserem naechsten Ziel, dem Sommerpalast. Allerdings fanden wir bei naeherer Untersuchung heraus, dass sich der Palast doch sehr weit ausserhalb von Beijing befindet und nicht besonders einfach zu erreichen ist. Also schnell von der Liste gestrichen.
Blieb ein bisschen Zeit um kurz im World Trade Center anzuhalten und einen Kaffee bei Starbucks zu trinken.
Unser naechstes Ziel hiess Temple of Heaven und lieg im Sueden von Beijing.
Der Tempel war wieder eine sehr weitlaeufige Anlage, aber doch etwas anders anzusehen als unsere Tempel vom ersten Tag. Danach hatten wir muede Fuesse. Und weil wir einen anderen Ausgang als Eingang gewaehlt hatten fanden wir auch die U-Bahn Haltestelle nicht. Irgendwann hatte ich echt keine Lust mehr und habe mir ein Taxi geschnappt. Kaum sassen wir drin, fuhren wir schon an der U-Bahn Station vorbei. Na klasse...
Nach einen kurzen Stop im Hotel (wir mussten uns die Adresse des Hardrock Cafes auf chinesisch besorgen) wieder los. T-shirts kaufen und amerikanisch essen war angesagt.
Samstagmorgen (3. Tag) wurden wir schon um 9 Uhr von einem gemieteten Taxifahrer abgeholt. Der sprach angeblich englisch. Ja, mit viel Phantasie gelag es uns auch ihn zu verstehen. Allerdings hatten wir nicht so richtig mitbekommen, dass er uns in eine Perlenfabrik fahren wuerde, in der wir sehr hochwertige und preisguenstige Perlen kaufen koennten. Butterfahrt laesst gruessen.
Dann endlich das erste Highlight des Tages. Das Nationalstadium, auch Vogelnest genannt und direkt daneben der Aqua Cube kamen in Sicht.
Sah nicht schlecht aus. Schnell ein paar Fotos gemacht, denn fuer eine Besichtigung fehlte die Zeit (dachten wir).
Dann ging es weiter aus Beijing heraus, wir wollten ja heute die chinesische Mauer sehen. Und dann kam sie in Sicht. Wow, ganz schoen beeindruckend wie sie sich so ueber alle Berge und Taeler schlaengelt. Die Berge drum herum ziemlich braun, aber unser Fahrer hat uns mehrmals versichert, dass im Sommer alles gaaaaanz gruen ist.
Der erste Halt war mit extrem climbing verbunden. Sieben Wachtuerme koennen erklettert werden, wir haben schon am ersten aufgegeben.
Die zweite Station hatte eine Seilbahn. Ah, das war schon angenehmer. Aber oben sollten wir dann noch einmal Eintritt fuer den Besuch der Mauer zahlen. Och ne, dann machen wir nur von hier ein paar Fotos. Schwups waren wir wieder unten und unser Fahren ganz erstaunt. Hatten wir ihn doch fuer den ganzen Tag angeheuert und jetzt war das Programm schon nach 4 Stunden am Ende.
Seine Vorschlaege uns noch zum Seidenmarkt, Uhrenverkauf oder zur Teezeremonie zu fahren haben wir dankend abgelehnt. Wir wollten nur noch ein bisschen shoppen. Er durfte uns dann zur Wangfujing, der Einkaufsstrasse in Beijing, fahren.
Wir waren wieder frueh im Hotel zurueck und haben die Nintendo Wii genutzt.
Heute morgen wieder frueh raus. Heute stand Mao und die verbotene Stadt auf unserem Plan. Mao konnten wir uns leider nicht ansehen. Der war vom 1. bis 20. Maerz auf Urlaub (vielleicht im Sommerpalast, meinte Anke) und die Halle nicht fuer die Oeffentlichkeit zu besichtigen.
Die verbotene Stadt hat uns dann ganze vier einhalb Stunden aktive Laufarbeit abverlangt. Dann war es aber auch gut. Soviele Hallen und Konkubinenunterkuenfte kann man sich doch gar nicht merken. Und wie bei den Tempeln sah nach einiger Zeit alles irgendwie gleich aus.
Eine weitere Stunde hat es gedauert bis wir endlich die chinesische Post gefunden hatten, damit Anke ihre Postkarten verschicken konnte.
Noch ein Abschlusskaffee bei Starbucks und zurueck ins Hotel.
Morgen ist einkaufen angesagt. Wir haben ja nur noch einen halben Tag morgen. So gegen 2 oder 3 Uhr muessen wir uns dann auf den Weg zu Flughafen machen. Wir fliegen erst einmal nur bis Bangkok, da legen wir noch einen Tag Pause ein, bevor es dann Dienstag wieder nach Lahore zurueck geht.