Der Flug verlief ohne nennenwerte Vorkommnisse. Der Aufenthalt in Bangkok mit ueber 5 Stunden war lang, aber trotzdem okay.
Am Flughafen haben wir dann erst einmal falsche Tickets fuer den Hoteltransfer gekauft. Wir dachten die waeren fuer die Subway. Leider hatten uns wohl aber alle falsch verstanden und uns Bustickets verkauft. Mit denen wollte uns der Sicherheitsbeamte doch partout nicht auf den Bahnsteig lassen. Also nochmals Geld heraus und das richtige Ticket gekauft. Wenn hier mehr englisch gesprochen wuerde waere es fuer uns weitaus einfacher.
Aus dem Airport Express mussten wir dann auf die normale U-Bahn umsteigen. Kein Problem fuer uns, sogar die richtige Endhaltestelle haben wir erreicht.
Dann war es allerdings mit unserem Glueck vorbei und wir fanden nicht den richtigen Weg zum Hotel. Chinesen sind ja immer sehr hilfsbereit, schicken einen aber auch gnadenlos in die falsche Richtung, wenn sie es einfach nicht besser wissen. Ein klares Keine-Ahnung waere uns lieber gewesen.
Am Ende haben wir dann doch ein Taxi angehalten. Der sprach natuerlich auch kein englisch. Aber ich hatte eine Idee. Mit dem Handy das Hotel angerufen und die mit dem Fahrer sprechen lassen. Dann war alles klar und wir 10 Minuten spaeter im Hotel.
Das Hotel ist ein ganz tolles Teil. Wir haben in unserem Zimmer drei Fenster. Jedes ist mit einer indirekten Aussenbeleuchtung versehen, deren Farbe wir veraendern koennen. So hat die Aussenfassade jede Menge Fenster in unterschiedlichen Farben, je nachdem, wie sich die Gaeste gerade fuehlen. Witzig gemacht.
In jedem Zimmer gibt es auch eine iPod Station. Also eigene Musik zum Abspielen. Und eine Wii von Nintendo gibt es auf Anfrage. Und der Fernseher ist mindestens 42 Zoll im Durchmesser. Megateil, leider keine deutschen Programme. Und in der Toilette kann man keine Ohrringe runterspuelen. Die liegen nach dem Abziehen immer noch drin und koennen gerettet werden. Anschliessend ist allerdings Haendeschrubben angesagt.
Durch unsere Anfahrtsschwierigkeiten waren wir erst gegen halb acht abends im Hotel, gelandet waren wir ja schon im halb fuenf.
Nach einer heissen Dusche und der Ohring aus Toilette Rettungsaktion waren wir nur noch auf einen Drink und einen kleinen Snack in der Hotelbar.
Dann sind wir seelig eingeschlafen.
Heute morgen war es schon 9 Uhr hals ich Anke aufstehen hoerte. Oje, da mussten wir uns aber beeilen, es gibt naemlich nur bis 10 Uhr Fruehstueck.
Das war allerdings ganz okay. Sogar mit frisch gepresstem Orangensaft und frischen Fruechten. Ein zweites Glas Orangensaft gab es allerdings nur auf Rechnung, aber zu moderaten Preisen (1,50 EUR pro Glas).
Danach sind wir dann auf Entdeckungstour gegangen. Zuerst zu einem Tempel der sich ganz in der Naehe unseres Hotels befinden. Danach dann zu zwei etwas weiter entfernten. Wir mussten wieder die U-Bahn nehmen. Aber mit 20 Cent pro Fahrt ist das einfach die billigste Art in Beijing von A nach B zu kommen.
Der zweite Tempel war ein Lama Tempel. Dort gab es auch eine Audio Tour in deutsch. Wir sind also mit unseren Kopfhoerern durch die Anlage gestiefelt und haben dem Herrn gelauscht, der uns alles Wissenswerte ueber den Tempel und seine Entstehungsgeschichte erzaehlt hat.
Danach in Tempel Nummer drei, der Tempel des Konfuzius. Konfuzius sagt, was du nicht willst, dass man dir tut, das fueg auch keinem anderen zu.
Anke meinte nach drei Tempeln: Kennste einen, kennste alle. Ja, so kann man das wohl sagen. Bestimmt denken die Chinesen aber genauso ueber unsere Kirchen.
Jetzt klingelt es an der Tuer und wir bekommen eine Nintendo Wii installiert. Spieleabend ist angesagt. Morgen dann mehr.