Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen der Pferde. Gestern Abend war Country- und Westernabend im Internationalen Club. Sie hatten sogar zwei Pferde dort und die Kinder konnten ein paar Runden drehen. Wir haben draußen gesessen und es gab Spare Rips vom Grill, Folienkartoffel und Salat. Ich war anschließend so voll, dass ich nur noch nach Hause und ins Bett wollte.
Heute Morgen hieß es dann früh aufstehen. Ich musste schon um viertel nach sieben im Polo Club sein. Summer hat mir dann gezeigt, wie die Pferde geputzt, gesattelt und gezäumt werden. Ich habe nicht viel verstanden, denn Sattel und Zaumzeug hat hier tausendmal mehr Riemen und Schnallen als bei uns. Dann hat er ein Pferd (Bull’s eye) genommen und ich das andere (Aramon). Erst einmal sind wir auf dem Reitplatz geritten. Ein bisschen Schritt, dann Trab und Galopp. Es ging ganz gut, wenn auch der doppelte Zügel, den ich zudem nur in einer Hand halten soll mir etwas Schwierigkeiten macht. Auf jeden Fall bin ich oben geblieben. Dann ging es auf die Bahn, die rund um das Polofeld führt. Dort konnten wir so richtig Gas geben. Aramon ist ein sehr sanftes Pferd und stets darauf bedacht alle Wünsche des Reiters zu erfüllen. Manchmal versteht er mich noch nicht so ganz, aber das wird sicher noch. Ich musste an meine ersten Tage auf Ebano denken, da ging es mir vom Gefühl her genauso. Dann haben wir die Pferde gewechselt. Bull’s eye ist erst einmal hinter Aramon her galoppiert. Aber dann wollte ich es wissen und habe versucht Summer zu überholen. Holy crab, da ging es aber ab. Er ist galoppiert als wäre der Teufel hinter ihm her. Nach einer halben Stunde in der Hitze war ich total verausgabt und wir haben die Pferde zurück in den Stall gebracht. Nächsten Samstag werde ich wieder reiten. Leider ist es in der Woche abends zu spät. Ich bin meistens bis sechs oder sieben Uhr im Büro und lange Sommerabende gibt es hier nicht. Gegen halb acht wird es schon dunkel. Aber auf jeden Fall kann ich wieder ein wenig reiten.
Ich war so nass geschwitzt, dass ich gleich anschließend in den Internationalen Club gefahren bin. Dort gibt es ein schönes Außenschwimmbad und ich habe noch 2 Stunden in der Sonne gelegen. Dann wurde es allerdings zu heiß.
Morgen früh fahren wir schon um 9 Uhr nach Thatta Kedona. Bin ja mal gespannt was uns dort so geboten wird. Davon dann morgen mehr.
Übrigens habe ich gestern mit meinen Eltern telefoniert. Wenn man mich hier auf meiner Festnetznummer zu Hause anruft und eine 010xx Nummer aus Deutschland vorwählt kann man sehr günstig mit mir sprechen. Meine Eltern haben für ein zwanzig Minuten Gespräch ganze 97 Cent bezahlt. Ich werde meine Nummer jetzt hier nicht nennen, aber wenn jemand Interesse hat mal wieder live mit mir zu sprechen, schickt mir eine kurze eMail, dann nenne ich euch die Nummer und die 010xx Vorwahl. Abends bin ich meistens so gegen elf oder zwölf Uhr erreichbar. Das ist dann zwischen 8 und 9 Uhr abends in Deutschland. Ich würde mich freuen. Leider funktioniert das ganze nur von Deutschland aus. Hier kennt man solche Billiganbieter noch nicht.