Jeder Urlaub geht einmal zu Ende.
Heute morgen mussten wir schon sehr zeitig aufstehen (5 Uhr) um unser Wasserflugzeug zu erreichen. Zuerst ging es in nur 5 Minuten zur Nachbarinsel um auch dort noch ein paar Urlauber aufzunehmen. Die Maschine muss ja ausgelastet sein. Dann noch einmal 40 Minuten nach Male. Eingecheckt und in viereinhalb Stunden nach Katar (Doha).
Leider sitzen wir nun für 10 Stunden hier am Flughafen fest bevor unser Flug nach Lahore startet.
Aber wir haben es nicht allzu schlecht angetroffen. Für ein paar Euro extra haben wir einen Transit Service gebucht, der uns erlaubt die Business Lounge hier zu nutzen. Getränke und Snacks inklusive.
Auch wurden wir direkt am Flugzeug in Emfang genommen und in nur ein paar Minuten durch die Sicherheitskontrolle geschleust. Ansonsten muss man nämlich schon eine gute Stunde anstehen um das Handgepäck noch einmal zu scannen bevor man das Ankunftsgebäude betreten darf. Und Internet ist auch kostenlos nutzbar. Jetzt sind schon ein paar Stunden vergangen und wir müssen nur noch vier Stunden aushalten.
Vielleicht werde ich grade noch einmal duschen gehen bevor es weiter geht.
Die letzen Tage in Medhufushi waren sehr schön. Das Wetter war endlich „nur“ sonnig. Wir haben zwei Ausflüge gebucht. Einen Tag waren wir zum Delfine anschauen. Wir sind mit dem Boot an eine Stelle im Atoll gefahren wo man mit 90%iger Sicheheit Delfine sehen kann. Und sie waren wirklich da. Wir haben mit dem Boot einige Runden gedreht und die Delfine hatten Spass uns mit ihren Sprüngen zu unterhalten. Fast wie dressiert.
Der andere Ausflug führte uns auf benachbarte Inseln, die von Einheimischen bewohnt werden. Normalerweise dürfen Einheimische nicht auf Touristeninseln (nur zum Arbeiten) und Touristen nicht auf Inseln für Einheimische. Aber eine geführte Tour gegen Entgelt ist natürlich möglich. Und so bekamen wir einen Einblick wie die Menschen hier so leben. Die Hauptinsel des Atolls hat 829 Einwohner, eine Schule, ein Krankenhaus, eine Bank und eine Polizeistation. Die meisten Menschen arbeiten auf den umliegenden Inseln in den Hotels oder als Fischer. Es gab auch jede Menge Kokosnusspalmen, Brotfruchtbäume, Papayas und Passionsfrüchte. Trotzdem kommen die meisten Früchte in den Hotels nicht von diesen Inseln, weil die großen Mengen, die die Hotels benötigen, nicht produziert werden können. Alles wir importiert aus Thailand, Indien oder Sri Lanka. War trotzdem immer frisch und lecker.
Für alle die es interessiert, mein nächsten Aufenthalt in Deutschland ist für den 19. – 26. September geplant. Vielleicht sieht man sich ja. Ansonsten immer frisch hier im Blog.
Freitag, 25. Juli 2008
Dienstag, 22. Juli 2008
Mazhar's Tauchschein
Mazhar hat seinen Tauchkurs bestanden. Seinen ersten Bootstauchgang haben wir zusammen gemacht. Aber er war nur auf seinen Tauchlehrer fixiert.
Und er musste so sehr seine Atmung kontrollieren, dass er gar keine Augen für die Umgebung hatte. So hat er dann auch den Weißspitzenriffhai verpaßt, der ganz langsam ca. 3 Meter unter uns vorbei zog. Tja, leider läuten die Haie hier noch keine Glocke damit wir sie auch ganz bestimmt sehen. Trotzdem hat er den Tauchgang genossen und war ganz stolz das erste Mal auf 18 Metern Tiefe gewesen zu sein.
Gestern hatten wir auch unsere zweite Massage. Wie immer ein Highlight.
Zum Abendessen hat es so geregnet, dass wir zum ersten Mal den Regenschirm aus dem Kleiderschrank benutzen mussten um das Restaurant einigermaßen trocken zu erreichen. Sogar meine Regenjacke habe ich angezogen. Die sandigen Wege mutierten an einigen Stellen schon zu reißenden Bächen. Hihihi...
Heute morgen war dann alles schon wieder vorbei. Es ist zwar immer noch ein wenig windig aber es regnet nicht. Und bei viel Wind fallen auch wieder viele Kokosnüsse von den umliegenden Palmen. Und wir können sie dann knacken und essen. Hmm, soooo frisch.
Mein Geburtstag am Samstag war auch klasse. Am Morgen war erst einmal das ganze Bett mit Blütenblättern geschmückt. Und dann wußten irgendwie alle Bescheid und haben mir gratuliert.
Am Abend war dann ein spezieller Tisch für uns reserviert. „Happy B’day“ stand mit rotem Reis dort geschrieben. Und nach dem Essen gab es eine Schokotorte mit Kerzen für uns. Sie war so groß, dass wir noch die umliegenden Tische einladen konnten mit uns zu essen. Selbst danach war noch ein Stück für den nächsten Tag über.
Und er musste so sehr seine Atmung kontrollieren, dass er gar keine Augen für die Umgebung hatte. So hat er dann auch den Weißspitzenriffhai verpaßt, der ganz langsam ca. 3 Meter unter uns vorbei zog. Tja, leider läuten die Haie hier noch keine Glocke damit wir sie auch ganz bestimmt sehen. Trotzdem hat er den Tauchgang genossen und war ganz stolz das erste Mal auf 18 Metern Tiefe gewesen zu sein.
Gestern hatten wir auch unsere zweite Massage. Wie immer ein Highlight.Zum Abendessen hat es so geregnet, dass wir zum ersten Mal den Regenschirm aus dem Kleiderschrank benutzen mussten um das Restaurant einigermaßen trocken zu erreichen. Sogar meine Regenjacke habe ich angezogen. Die sandigen Wege mutierten an einigen Stellen schon zu reißenden Bächen. Hihihi...
Heute morgen war dann alles schon wieder vorbei. Es ist zwar immer noch ein wenig windig aber es regnet nicht. Und bei viel Wind fallen auch wieder viele Kokosnüsse von den umliegenden Palmen. Und wir können sie dann knacken und essen. Hmm, soooo frisch.
Mein Geburtstag am Samstag war auch klasse. Am Morgen war erst einmal das ganze Bett mit Blütenblättern geschmückt. Und dann wußten irgendwie alle Bescheid und haben mir gratuliert.
Am Abend war dann ein spezieller Tisch für uns reserviert. „Happy B’day“ stand mit rotem Reis dort geschrieben. Und nach dem Essen gab es eine Schokotorte mit Kerzen für uns. Sie war so groß, dass wir noch die umliegenden Tische einladen konnten mit uns zu essen. Selbst danach war noch ein Stück für den nächsten Tag über.
Donnerstag, 17. Juli 2008
Inselleben
Unsere Krabbe hat leider am Sonntag nicht gewonnen. Sie war zwar sehr schnell am Rand des Kreises den es zu verlassen galt, hat sich dann aber zu viel Zeit mit dem Runterkrabbeln gelassen. Sie ist lieber noch eine halbe Runde am Rand langgelaufen ohne den Kreis wirklich hinter sich zu lassen. Als sie dann endlich soweit war hatte sich schon eine andere Krabbe entschieden schneller zu sein. Naja, vielleicht versuchen wir es nächsten Sonntag noch einmal.
Die Massage war auch ein Highlight. Wir wurden zusammen in einem Raum von zwei sehr guten balinesischen Masseurinnen behandelt. Ganzkörpermassage von über einer Stunde. Nächsten Sonntag gehen wir noch einmal hin. Und Kinni kann sich schon einmal vorbereiten, wenn ich das nächste Mal wieder in Deutschland bin möchte ich massiert werden. Ich vergesse doch jedesmal wie gut das tut.
Die Massage war auch ein Highlight. Wir wurden zusammen in einem Raum von zwei sehr guten balinesischen Masseurinnen behandelt. Ganzkörpermassage von über einer Stunde. Nächsten Sonntag gehen wir noch einmal hin. Und Kinni kann sich schon einmal vorbereiten, wenn ich das nächste Mal wieder in Deutschland bin möchte ich massiert werden. Ich vergesse doch jedesmal wie gut das tut.
Mazhar hat unterdessen die Unterwasserwelt entdeckt. Er macht seit heute einen Tauchkurs. Den voran gegangenen gestrigen Schnuppertauchgang hat er sichtlich genossen und jetzt büffelt er hart für seine Prüfung in drei Tagen.
Ich halte ihm die Daumen, damit wir nächste Woche dann vielleicht noch ein oder zwei Tage zusammen tauchen können. Wäre ja ein sehr guter Anfang.
Das Wetter ist immer noch durchwachsen, aber wenigsten ein paar Stunden am Tag scheint die Sonne und man kann am Pool oder Strand liegen. Gestern abend gab es am Strand ein BBQ, das leider auch sehr kurzfristig nach innen verlegt werden musste, weil es anfing zu regnen.
Hoffentlich wird das noch ein wenig besser in den nächsten Tagen.
Ich halte ihm die Daumen, damit wir nächste Woche dann vielleicht noch ein oder zwei Tage zusammen tauchen können. Wäre ja ein sehr guter Anfang.
Das Wetter ist immer noch durchwachsen, aber wenigsten ein paar Stunden am Tag scheint die Sonne und man kann am Pool oder Strand liegen. Gestern abend gab es am Strand ein BBQ, das leider auch sehr kurzfristig nach innen verlegt werden musste, weil es anfing zu regnen.
Hoffentlich wird das noch ein wenig besser in den nächsten Tagen.
Sonntag, 13. Juli 2008
Urlaub auf den Malediven
Wir sind seid gestern auf den Malediven. Wow kann ich nur sagen.
Erst ein 3,5 stündiger Flug von Lahore nach Doha und von dort noch einmal 4,5 Stunden nach Male. Und dann in ein Wasserflugzeug. 40 Minuten später landeten wir neben unserer Insel Medhufushi. Auf dem Flug mit dem Wasserflugzeug haben wir zig Insel gesehen. Einige bewohnt, aber auch viele unbewohnte. Die Malediven bestehen aus ca. 1200 Inseln von denen nur rund 220 bewohnt sind.
Unsere Insel ist ca. 1 km lang und 200 m breit. Außer dem Hotel mit Swimming Pool, Spa, Fitnessraum, Tauchschule, zwei Restaurants, zwei Bars und einem kleinen Souvenirshop gibt es hier nichts. Aber bisher vermissen wir auch nichts.
Das Essen wird morgens und abends als Buffett angeboten. Das Angebot reicht vom frisch zubereitetem Sushi über BBQ, Salate bis hin zu Käse, Früchten, Eis und Kuchen. Man weiß kaum, was man wählen soll.
Morgens gibt es Brot, Wurst, Käse, Früchte, Müsli, Waffeln, alle Arten von Eiern, Würstchen, Frensh Toast, frische Säfte, Kaffee, Tee usw. Man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Gut das wir zwei Wochen haben um alles zu probieren.
Heute haben wir uns dann zur Massage im Spa angemeldet. Morgen um drei werden wir uns gemeinsam in einem Raum auf den Tisch legen und uns eine Stunde lang massieren lassen. Ich freue mich jetzt schon.
Heute abend ist Krabbenrennen angesagt. Das ist typisch auf den Malediven. Es gibt sehr viele Einsiedlerkrabben, die in Muscheln leben und diese als Haus auf ihrem Rücken tragen. Diese Krabben hat man gefangen und läßt sie einmal wöchentlich gegen einander antreten. Jede Krabbe trägt auf ihrem Rücken eine Nummer und man kann auf sie setzen. 4 USD ist der Einsatz. Ich habe auf die Nummer 19 gesetzt. Um halb zehn heute abend beginnt der Spaß. Hoffentlich habe ich Glück. Erster Preis sind 50 USD.
Nachmittags gegen 4 saßen wir gerade in der Bar und haben Kaffee getrunken als der Himmel ganz schwarz wurde. Ein starker Wind setzte ein und die Palmen haben sich nur so gebogen. Dann fing es an zu regnen. Nach einer viertel Stunde war dann alles wieder vorbei. So sieht also hier die Regenzeit aus.
Als wir zum Bungalow zurück kamen hatte der Wind eine ganz frische Kokosnuß vom Baum geschüttelt. Wir haben sie geknackt und köstliches frisches Fruchtfleisch genossen. Mazhar hat versucht noch weiter Nüsse in der Nachbarschaft zu finden, leider ohne Erfolg. Nur vor unsere Türe lag die eine.
Erst ein 3,5 stündiger Flug von Lahore nach Doha und von dort noch einmal 4,5 Stunden nach Male. Und dann in ein Wasserflugzeug. 40 Minuten später landeten wir neben unserer Insel Medhufushi. Auf dem Flug mit dem Wasserflugzeug haben wir zig Insel gesehen. Einige bewohnt, aber auch viele unbewohnte. Die Malediven bestehen aus ca. 1200 Inseln von denen nur rund 220 bewohnt sind.
Unsere Insel ist ca. 1 km lang und 200 m breit. Außer dem Hotel mit Swimming Pool, Spa, Fitnessraum, Tauchschule, zwei Restaurants, zwei Bars und einem kleinen Souvenirshop gibt es hier nichts. Aber bisher vermissen wir auch nichts.
Das Essen wird morgens und abends als Buffett angeboten. Das Angebot reicht vom frisch zubereitetem Sushi über BBQ, Salate bis hin zu Käse, Früchten, Eis und Kuchen. Man weiß kaum, was man wählen soll.
Morgens gibt es Brot, Wurst, Käse, Früchte, Müsli, Waffeln, alle Arten von Eiern, Würstchen, Frensh Toast, frische Säfte, Kaffee, Tee usw. Man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Gut das wir zwei Wochen haben um alles zu probieren.
Heute haben wir uns dann zur Massage im Spa angemeldet. Morgen um drei werden wir uns gemeinsam in einem Raum auf den Tisch legen und uns eine Stunde lang massieren lassen. Ich freue mich jetzt schon.
Heute abend ist Krabbenrennen angesagt. Das ist typisch auf den Malediven. Es gibt sehr viele Einsiedlerkrabben, die in Muscheln leben und diese als Haus auf ihrem Rücken tragen. Diese Krabben hat man gefangen und läßt sie einmal wöchentlich gegen einander antreten. Jede Krabbe trägt auf ihrem Rücken eine Nummer und man kann auf sie setzen. 4 USD ist der Einsatz. Ich habe auf die Nummer 19 gesetzt. Um halb zehn heute abend beginnt der Spaß. Hoffentlich habe ich Glück. Erster Preis sind 50 USD.
Nachmittags gegen 4 saßen wir gerade in der Bar und haben Kaffee getrunken als der Himmel ganz schwarz wurde. Ein starker Wind setzte ein und die Palmen haben sich nur so gebogen. Dann fing es an zu regnen. Nach einer viertel Stunde war dann alles wieder vorbei. So sieht also hier die Regenzeit aus.
Als wir zum Bungalow zurück kamen hatte der Wind eine ganz frische Kokosnuß vom Baum geschüttelt. Wir haben sie geknackt und köstliches frisches Fruchtfleisch genossen. Mazhar hat versucht noch weiter Nüsse in der Nachbarschaft zu finden, leider ohne Erfolg. Nur vor unsere Türe lag die eine.
Sonntag, 6. Juli 2008
Die Kriminelle im Schönheitssalon
Gestern war ich mal wieder in meinem Schönheitssalon um mir die Fingernägel machen zu lassen.
Eigentlich war es so wie immer, abgesehen von der Tatsache, dass zurzeit dort umgebaut wird und deshalb etwas weniger Platz als normal zur Verfügung steht.
Samstagnachmittag nach fünf Uhr wird es dann immer voll. Dann kommen die Bräute mit ihrem Gefolge um sich für die abendliche Hochzeitszeremonie stylen zu lassen.
Ich habe ja schon mal erzählt, dass dann alle mit einem Spickzettel am Revers rumlaufen, um sicherzustellen, dass jeder die bestellte (und nur die) Leistung bekommt.
Mitten im Getümmel lief auch immer eine Frau auf und ab. Aber keiner nahm so richtig Notiz von ihr. Als sie sich dann aber auf einem Sofa niederließ um zu schlafen wurde die Managerin aufmerksam und stellt sie zur Rede. Was hat sie in einem Salon zu tun, wenn sie offensichtlich keine Anwendung bekommt oder bekommen soll? Meistens versuche solche Frauen Mobiltelefone oder Geld aus unbeobachteten Taschen zu stehlen. Da sie keine rechte Auskunft geben konnte was sie denn wohl hier mache, hat die Managerin die Polizei gerufen und die Beschuldigte nach draußen geführt. Damit entzog sich der weitere Verlauf leider meiner Beobachtung. Die Frau machte dabei einen ziemlich komischen Eindruck. Entweder war die völlig besoffen, was hier eigentlich ja nicht so häufig vorkommt, oder aber völlig zugedröhnt.
Jetzt begann der Spaß für meinen Fahrer. Der stand nämlich draußen wartend mit dem Auto. Er hat mir folgendes erzählt: Die Frau sollte der Polizei übergeben werden. Leider waren männliche Polizisten am Tatort erschienen und diese dürfen eine Frau hier natürlich nicht anfassen. Haben sie wohl auch nicht. Sie rieten der Managerin noch einmal die Polizei anzurufen und diesmal ausdrücklich weibliche Kollegen anzufordern. Währenddessen hat Beschuldigte plötzlich versucht wegzurennen. Leider hat sich ihr dicker Zeh in ihrer Hose verfangen und sie fiel der Nase lag hin. Sich ihrer Chance zu entkommen beraubt hat sie sich dann ihre Bluse vom Körper gerissen und stand plötzlich barbusig dar. Und sie zeterte wie doll, dass die Polizisten ihr die Bluse zerrissen hätten. Mein Gott ihr könnt euch den Auflauf auf der Straße vielleicht vorstellen. Das wäre ja schon in Deutschland ein Hingucker, aber hier…
Oben ohne hat sie dann wieder versucht abzuhauen. Mittlerweile war die Straße natürlich vollständig von beiden Seiten durch Gaffer und Autos blockiert. Da hat sie einfach eine Autotür aufgerissen und sich ins Auto gesetzt. Ich wünschte ich hätte das Gesicht des Fahrers gesehen. Die Polizei hat sie dann von dort entfernt und weggebracht.
Sogar mein Fahrer meinte so etwas hätte er in seinem ganzen Leben noch nicht erlebt.
Im Schönheitssalon dagegen waren wohl keine Diebstähle zu vermelden. Bleibt also die Frage was machte die Kriminelle (falls es eine war) im Schönheitssalon?
Eigentlich war es so wie immer, abgesehen von der Tatsache, dass zurzeit dort umgebaut wird und deshalb etwas weniger Platz als normal zur Verfügung steht.
Samstagnachmittag nach fünf Uhr wird es dann immer voll. Dann kommen die Bräute mit ihrem Gefolge um sich für die abendliche Hochzeitszeremonie stylen zu lassen.
Ich habe ja schon mal erzählt, dass dann alle mit einem Spickzettel am Revers rumlaufen, um sicherzustellen, dass jeder die bestellte (und nur die) Leistung bekommt.
Mitten im Getümmel lief auch immer eine Frau auf und ab. Aber keiner nahm so richtig Notiz von ihr. Als sie sich dann aber auf einem Sofa niederließ um zu schlafen wurde die Managerin aufmerksam und stellt sie zur Rede. Was hat sie in einem Salon zu tun, wenn sie offensichtlich keine Anwendung bekommt oder bekommen soll? Meistens versuche solche Frauen Mobiltelefone oder Geld aus unbeobachteten Taschen zu stehlen. Da sie keine rechte Auskunft geben konnte was sie denn wohl hier mache, hat die Managerin die Polizei gerufen und die Beschuldigte nach draußen geführt. Damit entzog sich der weitere Verlauf leider meiner Beobachtung. Die Frau machte dabei einen ziemlich komischen Eindruck. Entweder war die völlig besoffen, was hier eigentlich ja nicht so häufig vorkommt, oder aber völlig zugedröhnt.
Jetzt begann der Spaß für meinen Fahrer. Der stand nämlich draußen wartend mit dem Auto. Er hat mir folgendes erzählt: Die Frau sollte der Polizei übergeben werden. Leider waren männliche Polizisten am Tatort erschienen und diese dürfen eine Frau hier natürlich nicht anfassen. Haben sie wohl auch nicht. Sie rieten der Managerin noch einmal die Polizei anzurufen und diesmal ausdrücklich weibliche Kollegen anzufordern. Währenddessen hat Beschuldigte plötzlich versucht wegzurennen. Leider hat sich ihr dicker Zeh in ihrer Hose verfangen und sie fiel der Nase lag hin. Sich ihrer Chance zu entkommen beraubt hat sie sich dann ihre Bluse vom Körper gerissen und stand plötzlich barbusig dar. Und sie zeterte wie doll, dass die Polizisten ihr die Bluse zerrissen hätten. Mein Gott ihr könnt euch den Auflauf auf der Straße vielleicht vorstellen. Das wäre ja schon in Deutschland ein Hingucker, aber hier…
Oben ohne hat sie dann wieder versucht abzuhauen. Mittlerweile war die Straße natürlich vollständig von beiden Seiten durch Gaffer und Autos blockiert. Da hat sie einfach eine Autotür aufgerissen und sich ins Auto gesetzt. Ich wünschte ich hätte das Gesicht des Fahrers gesehen. Die Polizei hat sie dann von dort entfernt und weggebracht.
Sogar mein Fahrer meinte so etwas hätte er in seinem ganzen Leben noch nicht erlebt.
Im Schönheitssalon dagegen waren wohl keine Diebstähle zu vermelden. Bleibt also die Frage was machte die Kriminelle (falls es eine war) im Schönheitssalon?
Mittwoch, 2. Juli 2008
Wer hat meinen Koffer gesehen?
Der letzte Aufenthalt in Deutschland war nur kurz (von Mittwoch bis Sonntag), aber trotzdem habe ich wieder viel erledigt bekommen.
Die Wohnung in Wald ist jetzt an einen Makler übergeben. Ich hoffe der bekommt sie bald vermietet. Naja, wenigstens fallen jetzt keine grossen Nebenkosten mehr an.
Wegen der Mieter hatte ich eine Zeugenvorladung vor das Amtsgericht in Solingen. Passte ja ganz gut, ich war ja eh in Deutschland. Die Richterin wollte mich am Ende aber gar nicht mehr vernehmen, da man sich schon geeinigt hatte. Sie fragte dann ob ich irgendwelche Auslagen hatte. Ja klar, ich könnte da noch ein Flugticket für rund 1.500 Euro beibringen. Bin ja schließlich extra aus Pakistan angereist. Hat sie aber leider nicht gelten lassen und mir wurden nur 12 Euro erstattet.
Freitag nachmittag war ich schön mit meiner Freundin Anke einkaufen und wir haben meinen Einkaufzettel richtig abgearbeitet. Da führte dann dazu, dass ich am Sonntag 51 kg als Gepäck mit nach Pakistan nehmen wollte. Leider hatte ich mich ein wenig verrechnet und dachte zu meinen 30 kg aus der Business Class kämen noch 10 kg für meine Thai Airways Silberkarte. Aber Pustekuchen. Die zusätzlichen 10 kg gibt es nur für die LUFTHANSA Silberkarte und die habe ich nicht. Also was nun? 21 kg Übergepäck steckt die Fluggesellschaft leider nicht weg. Auch meine Kollegen Siggi und Anil hatten zusammen nur noch 2 kg ungenutzt, die sie mir freundlicher Weise überlassen haben. Blieben noch 19 kg. Die nette Dame am Schalter hat dann nochmal 4 kg springen lassen aber 15 kg mußten bezahlt werden. Und jedes kg mit 30 Euro.
Der Flug war dann in Düsseldorf verspätet und wir drei wurden direkt am Flieger abgeholt um unseren Anschluss nach Lahore nicht zu verpassen. Macht die Gesellschaft natürlich gerne, ansonsten hat sie uns 2 Tage am Hals, das nicht täglich nach Pakistan geflogen wird. Wir haben auch alles super geschafft, nur meistens schafft es dann das Gepäck nicht.
Siggi hatte Glück, sein Koffer kam mit der selben Maschine in Lahore an. Anil’s Koffer und meine drei aber leider nicht. Da haste schon 450 Euro gelatzt und dann liefern die noch nicht mal pünktlich. Und die nächste Maschine kommt dann Dienstag abend an.
Ich habe mich natürlich ganz schön beschwert und siehe da, uns wurden insgesamt 300 USD Kompensation ausgezahlt. 100 USD für Anil (da er ja in Pakistan wohnt) und 200 USD für mich. Ich habe denen natürlich nicht erzählt, dass ich eigentlich auch hier wohne.
Gestern abend konnten wir dann die Koffer abholen. Leider hatte die Maschine aufgrund eines Streiks 3 Stunden Verspätung und wir waren von 1.00 Uhr an am Flughafen. Um halb drei waren dann alle Koffer leer und ich im Bett. Um 4.00 Uhr fing dann meine Klimaanlage an zu tropfen, dass ich Angst hatte am nächsten morgen in einem Schwimmbad aufzuwachen. Habe sie dann abgestellt. Was natürlich zu einem etwas ungemütlichen Restschlaf aufgrund von Hitze führte. Ist aber laut meiner Putzfrau heute schon repariert worden. Ja, da sind sie schnell. Ohne Klimaanlage geht hier gar nichts.
Heute hat mein türkischer Kollegen auch seine Wette bezahlt. Wir hatten 50 Euro auf den Sieg im Halbfinale gesetzt. Ich bin nur froh, dass ich nicht auf das Finale gewettet habe.
Die Wohnung in Wald ist jetzt an einen Makler übergeben. Ich hoffe der bekommt sie bald vermietet. Naja, wenigstens fallen jetzt keine grossen Nebenkosten mehr an.
Wegen der Mieter hatte ich eine Zeugenvorladung vor das Amtsgericht in Solingen. Passte ja ganz gut, ich war ja eh in Deutschland. Die Richterin wollte mich am Ende aber gar nicht mehr vernehmen, da man sich schon geeinigt hatte. Sie fragte dann ob ich irgendwelche Auslagen hatte. Ja klar, ich könnte da noch ein Flugticket für rund 1.500 Euro beibringen. Bin ja schließlich extra aus Pakistan angereist. Hat sie aber leider nicht gelten lassen und mir wurden nur 12 Euro erstattet.
Freitag nachmittag war ich schön mit meiner Freundin Anke einkaufen und wir haben meinen Einkaufzettel richtig abgearbeitet. Da führte dann dazu, dass ich am Sonntag 51 kg als Gepäck mit nach Pakistan nehmen wollte. Leider hatte ich mich ein wenig verrechnet und dachte zu meinen 30 kg aus der Business Class kämen noch 10 kg für meine Thai Airways Silberkarte. Aber Pustekuchen. Die zusätzlichen 10 kg gibt es nur für die LUFTHANSA Silberkarte und die habe ich nicht. Also was nun? 21 kg Übergepäck steckt die Fluggesellschaft leider nicht weg. Auch meine Kollegen Siggi und Anil hatten zusammen nur noch 2 kg ungenutzt, die sie mir freundlicher Weise überlassen haben. Blieben noch 19 kg. Die nette Dame am Schalter hat dann nochmal 4 kg springen lassen aber 15 kg mußten bezahlt werden. Und jedes kg mit 30 Euro.
Der Flug war dann in Düsseldorf verspätet und wir drei wurden direkt am Flieger abgeholt um unseren Anschluss nach Lahore nicht zu verpassen. Macht die Gesellschaft natürlich gerne, ansonsten hat sie uns 2 Tage am Hals, das nicht täglich nach Pakistan geflogen wird. Wir haben auch alles super geschafft, nur meistens schafft es dann das Gepäck nicht.
Siggi hatte Glück, sein Koffer kam mit der selben Maschine in Lahore an. Anil’s Koffer und meine drei aber leider nicht. Da haste schon 450 Euro gelatzt und dann liefern die noch nicht mal pünktlich. Und die nächste Maschine kommt dann Dienstag abend an.
Ich habe mich natürlich ganz schön beschwert und siehe da, uns wurden insgesamt 300 USD Kompensation ausgezahlt. 100 USD für Anil (da er ja in Pakistan wohnt) und 200 USD für mich. Ich habe denen natürlich nicht erzählt, dass ich eigentlich auch hier wohne.
Gestern abend konnten wir dann die Koffer abholen. Leider hatte die Maschine aufgrund eines Streiks 3 Stunden Verspätung und wir waren von 1.00 Uhr an am Flughafen. Um halb drei waren dann alle Koffer leer und ich im Bett. Um 4.00 Uhr fing dann meine Klimaanlage an zu tropfen, dass ich Angst hatte am nächsten morgen in einem Schwimmbad aufzuwachen. Habe sie dann abgestellt. Was natürlich zu einem etwas ungemütlichen Restschlaf aufgrund von Hitze führte. Ist aber laut meiner Putzfrau heute schon repariert worden. Ja, da sind sie schnell. Ohne Klimaanlage geht hier gar nichts.
Heute hat mein türkischer Kollegen auch seine Wette bezahlt. Wir hatten 50 Euro auf den Sieg im Halbfinale gesetzt. Ich bin nur froh, dass ich nicht auf das Finale gewettet habe.
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