Sonntag, 13. Juli 2008

Urlaub auf den Malediven

Wir sind seid gestern auf den Malediven. Wow kann ich nur sagen.
Erst ein 3,5 stündiger Flug von Lahore nach Doha und von dort noch einmal 4,5 Stunden nach Male. Und dann in ein Wasserflugzeug. 40 Minuten später landeten wir neben unserer Insel Medhufushi. Auf dem Flug mit dem Wasserflugzeug haben wir zig Insel gesehen. Einige bewohnt, aber auch viele unbewohnte. Die Malediven bestehen aus ca. 1200 Inseln von denen nur rund 220 bewohnt sind.
Unsere Insel ist ca. 1 km lang und 200 m breit. Außer dem Hotel mit Swimming Pool, Spa, Fitnessraum, Tauchschule, zwei Restaurants, zwei Bars und einem kleinen Souvenirshop gibt es hier nichts. Aber bisher vermissen wir auch nichts.

Das Essen wird morgens und abends als Buffett angeboten. Das Angebot reicht vom frisch zubereitetem Sushi über BBQ, Salate bis hin zu Käse, Früchten, Eis und Kuchen. Man weiß kaum, was man wählen soll.
Morgens gibt es Brot, Wurst, Käse, Früchte, Müsli, Waffeln, alle Arten von Eiern, Würstchen, Frensh Toast, frische Säfte, Kaffee, Tee usw. Man weiß gar nicht wo man anfangen soll. Gut das wir zwei Wochen haben um alles zu probieren.

Heute haben wir uns dann zur Massage im Spa angemeldet. Morgen um drei werden wir uns gemeinsam in einem Raum auf den Tisch legen und uns eine Stunde lang massieren lassen. Ich freue mich jetzt schon.

Heute abend ist Krabbenrennen angesagt. Das ist typisch auf den Malediven. Es gibt sehr viele Einsiedlerkrabben, die in Muscheln leben und diese als Haus auf ihrem Rücken tragen. Diese Krabben hat man gefangen und läßt sie einmal wöchentlich gegen einander antreten. Jede Krabbe trägt auf ihrem Rücken eine Nummer und man kann auf sie setzen. 4 USD ist der Einsatz. Ich habe auf die Nummer 19 gesetzt. Um halb zehn heute abend beginnt der Spaß. Hoffentlich habe ich Glück. Erster Preis sind 50 USD.

Nachmittags gegen 4 saßen wir gerade in der Bar und haben Kaffee getrunken als der Himmel ganz schwarz wurde. Ein starker Wind setzte ein und die Palmen haben sich nur so gebogen. Dann fing es an zu regnen. Nach einer viertel Stunde war dann alles wieder vorbei. So sieht also hier die Regenzeit aus.

Als wir zum Bungalow zurück kamen hatte der Wind eine ganz frische Kokosnuß vom Baum geschüttelt. Wir haben sie geknackt und köstliches frisches Fruchtfleisch genossen. Mazhar hat versucht noch weiter Nüsse in der Nachbarschaft zu finden, leider ohne Erfolg. Nur vor unsere Türe lag die eine.