Freitag, 25. Juli 2008

Tschüß Malediven

Jeder Urlaub geht einmal zu Ende.

Heute morgen mussten wir schon sehr zeitig aufstehen (5 Uhr) um unser Wasserflugzeug zu erreichen. Zuerst ging es in nur 5 Minuten zur Nachbarinsel um auch dort noch ein paar Urlauber aufzunehmen. Die Maschine muss ja ausgelastet sein. Dann noch einmal 40 Minuten nach Male. Eingecheckt und in viereinhalb Stunden nach Katar (Doha).

Leider sitzen wir nun für 10 Stunden hier am Flughafen fest bevor unser Flug nach Lahore startet.

Aber wir haben es nicht allzu schlecht angetroffen. Für ein paar Euro extra haben wir einen Transit Service gebucht, der uns erlaubt die Business Lounge hier zu nutzen. Getränke und Snacks inklusive.
Auch wurden wir direkt am Flugzeug in Emfang genommen und in nur ein paar Minuten durch die Sicherheitskontrolle geschleust. Ansonsten muss man nämlich schon eine gute Stunde anstehen um das Handgepäck noch einmal zu scannen bevor man das Ankunftsgebäude betreten darf. Und Internet ist auch kostenlos nutzbar. Jetzt sind schon ein paar Stunden vergangen und wir müssen nur noch vier Stunden aushalten.
Vielleicht werde ich grade noch einmal duschen gehen bevor es weiter geht.

Die letzen Tage in Medhufushi waren sehr schön. Das Wetter war endlich „nur“ sonnig. Wir haben zwei Ausflüge gebucht. Einen Tag waren wir zum Delfine anschauen. Wir sind mit dem Boot an eine Stelle im Atoll gefahren wo man mit 90%iger Sicheheit Delfine sehen kann. Und sie waren wirklich da. Wir haben mit dem Boot einige Runden gedreht und die Delfine hatten Spass uns mit ihren Sprüngen zu unterhalten. Fast wie dressiert.

Der andere Ausflug führte uns auf benachbarte Inseln, die von Einheimischen bewohnt werden. Normalerweise dürfen Einheimische nicht auf Touristeninseln (nur zum Arbeiten) und Touristen nicht auf Inseln für Einheimische. Aber eine geführte Tour gegen Entgelt ist natürlich möglich. Und so bekamen wir einen Einblick wie die Menschen hier so leben. Die Hauptinsel des Atolls hat 829 Einwohner, eine Schule, ein Krankenhaus, eine Bank und eine Polizeistation. Die meisten Menschen arbeiten auf den umliegenden Inseln in den Hotels oder als Fischer. Es gab auch jede Menge Kokosnusspalmen, Brotfruchtbäume, Papayas und Passionsfrüchte. Trotzdem kommen die meisten Früchte in den Hotels nicht von diesen Inseln, weil die großen Mengen, die die Hotels benötigen, nicht produziert werden können. Alles wir importiert aus Thailand, Indien oder Sri Lanka. War trotzdem immer frisch und lecker.

Für alle die es interessiert, mein nächsten Aufenthalt in Deutschland ist für den 19. – 26. September geplant. Vielleicht sieht man sich ja. Ansonsten immer frisch hier im Blog.