Nach einen kleinen Kaffee und einem Kennenlerngespräch mit Giorgina (der Putzfrau) sind wir dann auf grosse Tour mit dem Auto gegangen. Sarfraz (mein Fahrer) hat uns zuerst einmal zu den beiden gekauften Grundstücken gefahren, auf denen unsere Metro Märkte entstehen sollen. Das eine hatte sich seit meinem letzten Besuch vor 2 Wochen doch schon sehr verändert. Der Boden wurde planiert, Maschinen und Menschen sind vor Ort, jetzt kann es also richtig losgehen. Wie es zurzeit aussieht kann man vielleicht auf den beiden beigefügten Bildern erkennen. Es ist auf jeden Fall zu sehen, dass gearbeitet wird.
Danach waren wir dann bei der Konkurrenz. Makro Pakistan hat bereits 2 Märkte eröffnet und es läuft laut Aussagen einiger Pakistanis so lala. Wir haben uns dann selbst davon überzeugt und ein paar Probekäufe dort gemacht. Ist ganz gut gelaufen, aber wir können es bestimmt besser.
Die Zigaretten waren dort ganz günstig (8 Euro) und Britta kann sich freuen, ich werde eine Stange mit Annette zurück nach Deutschland schicken.
Auf dem anschliessenden Weg zu PizzaHut kamen wir nicht so recht vorwärts, da immer wieder ganze Strassen durch die Polizei gesperrt waren. Zwei Stunden sind wir kreuz und quer durch Lahore gekurvt, dann hatten wir endlich unser Ziel erreicht. Ungefähr zur gleichen Zeit rief auch der Office Manager an und riet uns die Mall Road zu meiden, da diese wegen Demonstrationen (der Präsident hat wohl den obersten Verwaltungsrichter einfach abgesezt) gesperrt wäre. Na danke schön für die Info, dass wussten wir bereits.
Frisch gestärkt waren wir dann noch im Polo Lounge Club und ich habe endlich mein erstes Polospiel gesehen. Mein Gott, die Pferde müssen ja nur galoppieren. Aber interessant war es trotzdem.
Wieder zu Hause angekommen wartete frisch gebackener Bananenkuchen (von Giorgina) auf uns. Mmmmm, der schmeckt. Und für morgen hat sie uns Chicken Korma mit Gemüse und Reis vorbereitet. Das gibt es dann zum Abendessen.
Annette und ich wollten uns eigentlich nach dem Kuchen nur noch ein bisschen unterhalten, und dann früh im Bett verschwinden, als es plötzlich an der Tür klopft. Rein, unser niederländischer Operations Manager fragt, ob wir nicht noch auf ein Bier mit ihm in den internationalen Club kommen wollen. Annette ist noch fit, na gut, dann los. Aus einem Bier werden dort schnell zwei oder drei. Aber jetzt sind wir wieder gut zu Hause angekommen und ich werde gleich mal die Bettkarte drücken.
Morgen wollen wir dann zur Wagha Border (indische Grenze), der Trip, der letzte Woche wegen gesperrter Strassen ausgefallen ist. Strassensperren scheint hier so ein Samstags-Spass zu sein. Hoffentlich klappt es morgen problemloser.
Ich freue mich übrigens sehr, dass die Metro Stars ihr erstes Play-off gewonnen haben und drücke für morgen die Daumen.